Südkorea – Drei Königreiche
Südkorea – Drei Königreiche
Kultur & Geschichte
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Foto: Streliuk Aleksei
24 Tage Rundreise
Foto: Oscar Espinosa
Singende Sanddünen und Kamelritt durch die Wüste.
Foto: Jaume Juncadella
Hirtentraditionen und Wanderung zum Wasserfall.
Foto: Erveekhei
Bootsfahrt auf dem See und Besuch einer Tsaatan-Familie.
Foto: Ibrester
Einzigartige Felsformationen und Meditationstempel.
Highlights der Reise:
Mongolei Intensiv – 24 Tage
Die Rundreise führt Sie von der modernen Hauptstadt Ulan Bator aus zu den landschaftlichen Höhepunkten der Mongolei: die Felsformationen von Tsagaan Suvarga, die Khongor-Dünen der Wüste Gobi und leuchtende blaue Seen wie der Terkhin-Tsagaan erwarten Sie. Wanderungen führen Sie durch duftende Lärchenwälder und entlang grüner Hügel zu den spirituellen Zentren des Landes – den buddhistischen Klöstern und Tempeln. Bei Besuchen von Yak- und Rentierhirten und Übernachtungen in Ger-Lagern lernen Sie die jahrhundertealten aber immer noch lebendigen Hirten- und Nomadentraditionen des Landes kennen. Das Dschingis-Khan-Museum und andere historische Stätten machen Sie mit der Geschichte des Mongolischen Reiches vertraut. Lernen Sie mit uns Landschaft, Kultur und Geschichte des ostasiatischen Staates intensiv kennen!
Foto: Mohd Zaid Mohamed
Mit dem Flugzeug beginnt das Abenteuer – eine Reise, die Horizonte erweitert und in eine Welt voller Traditionen und Naturwunder führt. Sie fliegen von Zürich oder Frankfurt nach Ulan Bator, wo Sie am nächsten Tag ankommen werden.
---
Foto: Stockphotos2000
Foto: Eldelik
Foto: Agnormark
Foto: Bresterina
Foto: Takepicsforfun
Im Herz der mongolischen Hauptstadt
Nach der Landung wartet die lebendige Metropole Ulaanbaatar. Der Transfer ins Stadtzentrum bietet erste Eindrücke von einer Stadt, die Moderne und Geschichte verbindet.
Noch bevor Sie im Hotel einchecken, wartet das Dschingis Khan Museum auf Sie. Es erzählt vom Vermächtnis eines der berühmtesten Herrscher der Welt. Originale Artefakte, imposante Darstellungen und liebevoll gestaltete Ausstellungen lassen die großen Taten und die geheimnisvolle Aura des mongolischen Reiches lebendig werden. Zwischen prachtvoll verzierten Rüstungen und seltenen Relikten tauchen Sie tief in eine Zeit der Legenden ein.
Im Zentrum der Begegnungen
Mitten in Ulaanbaatar öffnet der Sukhbaatar-Platz seine Weite. Das Herzstück der Stadt pulsiert mit dem Leben der Menschen und den Spuren der Vergangenheit. Beeindruckende Monumente und imposante Gebäude rahmen einen Ort, der Geschichte, Politik und Alltagsleben vereint. Wer die Augen offen hält, entdeckt Reiterstatuen und mächtige Fassaden, die von der Unabhängigkeit und dem Stolz der Mongolei erzählen.
Ein Abend voller Farben und Klänge
Wenn die Sonne langsam hinter den Dächern Ulaanbaatars versinkt, öffnet sich der Vorhang zu einer traditionellen Kunstvorführung, die alle Sinne berührt. Tänzer in prachtvoll bestickten Trachten wirbeln über die Bühne, begleitet von den archaischen Klängen der Pferdekopfgeige, der wie Wind über die Steppe streicht. Jede Bewegung erzählt von uralten Geschichten, von Helden, Naturgeistern und dem unendlichen Himmel der Mongolei.
---
Foto: Dmitry Saprin
Foto: Dmitry Saprin
Foto: Drmonochrome
Foto: Andrew Bodrov
Foto: Dimaberkut
Wandern zwischen Mythen und Granitfelsen
Die Reise führt hinaus aus der Stadt zum Baga Gazriin Chuluu – vorbei an sanften Hügeln und offenen Ebenen, hinein in das Land der endlosen Horizonte. Unterwegs verändert sich die Landschaft stetig, und hinter jedem Hügel warten neue Farbspiele und Lichtstimmungen.
Der Baga Gazariin Chuluu erhebt sich wie ein verwunschenes Labyrinth aus Felsen und Steintürmen in der Steppe. Wind und Wetter haben bizarre Formen geschaffen, die Geschichten und Geheimnisse erzählen. Zwischen den Felsen offenbaren sich versteckte Höhlen, uralte Petroglyphen und ein Gefühl von Freiheit, das nur die Mongolei schenken kann. Wer die Umgebung erkundet, trifft vielleicht auf neugierige Ziesel oder hört das Rufen wilder Adler. Die Luft duftet nach Kräutern, und mit jedem Schritt spürt man die Kraft dieses Ortes.
---
Foto: Stefano Neri
Foto: Stockphotos2000
Foto: Mikhail Kokhanchikov
Foto: Stockphotos2000
Foto: Mikhail Kokhanchikov
Geheimnisvolle Farbenspiele am weißen Fels
Schon von weitem zieht ein weiß schimmernder Felsriese die Blicke auf sich. Die Landschaft von Tsagaan Suvarga wirkt wie aus einer anderen Welt – weiße Kalksteinformationen ragen wie uralte Mauern aus der Steppe. Über Jahrhunderte hat Wind die Felsen zu bizarren Skulpturen gemeißelt. Zwischen sanften Hügeln und schroffen Klippen entfaltet sich eine Kulisse, die in jedem Licht anders erscheint: Mal leuchten die Wände in zarten Pastellfarben, mal glitzern sie wie Marmor in der Sonne.
Wer sich auf eine Wanderung durch diese Landschaft begibt, taucht ein in eine faszinierende Naturbühne, in der jede Falte im Gestein Geschichten von Zeit und Wandel erzählt. Abenteuerlustige erforschen schmale Pfade, verlieren sich im Spiel aus Licht und Schatten und finden immer wieder atemberaubende Aussichtspunkte, die das Herz höherschlagen lassen.
---
Foto: Mikhail Kokhanchikov
Foto: Tatiana Terekhina
Foto: Tatiana Terekhina
Foto: Mikhail Kokhanchikov
Foto: Oscar Espinosa
Wissensschätze der Wüste
Die Fahrt ins Yol-Tal führt durch eine Landschaft, die mit jedem Kilometer wilder und ursprünglicher wirkt.
Im Gobi-Museum tauchen Sie in die Geheimnisse der Steppe ein. Präparierte Tiere, Fossilien und traditionelle Werkzeuge erzählen von der Vielfalt und dem Überlebenswillen dieser Region. Liebevoll gestaltete Ausstellungsstücke zeigen, wie sich Menschen und Tiere an die Extreme der Gobi angepasst haben. Besonders spannend sind die Relikte prähistorischer Zeiten – urzeitliche Knochen, Mineralien und Artefakte, die das Leben vergangener Epochen greifbar machen. Ein Besuch regt zum Staunen an und hinterlässt ein Gefühl für die Größe und Tiefe der Wüste.
Auf den Spuren der Bartgeier
Im Schatten des mächtigen Gurvan Saikhan-Gebirges windet sich das Yol-Tal wie ein grünes Band durch die Wüste. Am Eingang öffnet sich eine schmale Schlucht, deren Wände in den Himmel ragen. Hier lebt der Bartgeier, König der Lüfte, der mit seinen breiten Schwingen majestätisch über den Felsen kreist. Die Luft ist frisch und klar, das Rauschen eines Bachs begleitet die Wandernden auf verschlungenen Pfaden. Immer wieder blitzt das satte Grün von Moosen und Gräsern zwischen den Steinen hervor. Wer Glück hat, entdeckt am Wegrand Murmeltiere oder hört den Ruf eines Adlers. Die Wanderung durch das Yol-Tal schenkt beeindruckende Naturbilder und Momente der Stille.
---
Foto: Alexander Mychko
Foto: Dailytravelphotos
Foto: Oscar Espinosa
Foto: Dailytravelphotos
Foto: Dailytravelphotos
Im Meer aus Sand
Die Reise zu den Khongor-Dünen eröffnet eine neue Welt. Plötzlich tauchen riesige Sandberge am Horizont auf – weich geschwungene Linien, die sich kilometerweit durch die Steppe ziehen.
Wer die "Singenden Sanddünen" betritt, spürt den feinen, warmen Sand unter den Füßen. Jeder Schritt hinterlässt eine Spur in dieser stillen Weite. Mit jedem Windstoß beginnen die Dünen zu summen und zu singen – ein tiefer, geheimnisvoller Ton, der in der Luft vibriert und die Fantasie beflügelt. Wer hinaufsteigt, wird mit einem unvergesslichen Blick belohnt: Die goldenen Wellen des Sandes verschmelzen am Horizont mit dem endlosen Himmel. Der Atem der Steppe, die wogenden Sandhügel und das Spiel des Lichts machen diesen Ort zu einem magischen Erlebnis. Wer möchte, setzt sich einfach in den Sand und lauscht, wie die Wüste ihre uralte Melodie spielt.
---
Foto: Otgo
Foto: Adriaburch
Foto: Michael Sheridan
Foto: Petrus Eko Handoyo
Foto: Flyingrussian
Begegnung mit Nomaden
Ein Morgen in der Wüste, die Sonne taucht die Sandhügel in sanftes Licht. Bei einer Kamelhirtenfamilie treten die Gäste ein in eine Welt, in der Tradition und Gastfreundschaft Hand in Hand gehen. Die Jurte duftet nach frischem Tee, während die Familie Geschichten aus ihrem Leben zwischen Wüstenwinden und Tierherden erzählt. Die Begegnung schenkt Einblicke in einen Alltag, der von Freiheit und Einfachheit geprägt ist. Der Austausch mit den Hirten öffnet Horizonte und verbindet, auch ohne viele Worte.
Sanddünen hautnah erleben
Direkt hinter der Jurte breiten sich die Khongor Sanddünen aus – endlose, goldene Linien, die sich im Wind bewegen. Ein Spaziergang führt mitten hinein in ein Meer aus Sand, das mit jedem Schritt neue Muster zeichnet. Weicher Boden umschließt die Füße, während der Blick weit über den Horizont schweift. Die Stille unterstreicht die Größe dieser Landschaft, und wer mag, lässt sich nieder und beobachtet, wie Licht und Schatten über die Dünen tanzen.
Durch die Wüste auf dem Rücken eines Kamels
Der Nachmittag bringt ein besonderes Abenteuer: Ein Ritt auf dem Kamel. Gemächlich wiegende Schritte, das leise Knirschen des Sandes – so entfaltet sich die Magie der Wüste aus einer ganz neuen Perspektive. Auf dem Rücken der "Wüstenschiffe" verschmelzen Himmel und Erde, und die Gedanken werden frei. Dieses Erlebnis hinterlässt Spuren, lange nachdem der Sand von den Schuhen gefallen ist.
---
Foto: Davide Guidolin
Foto: Mikhail Kokhanchikov
Foto: Nawrob
Foto: Mikhail Kokhanchikov
Foto: Nawrob
Im Schatten uralter Giganten
Bayanzag, auch als "Flammende Klippen" bekannt, leuchtet in den Farben des Sonnenaufgangs. Rotes Gestein, schroffe Kanten und bizarre Formen schaffen eine Kulisse, die zugleich fremd und vertraut wirkt.
Die Wanderung durch die flammenden Klippen führt durch Schluchten und über Plateaus, vorbei an versteinerten Bäumen und dem würzigen Duft des Saksaul-Waldes. Wer aufmerksam schaut, entdeckt Spuren urzeitlicher Lebewesen: Hier fanden Forscher Überreste von Dinosauriern, versteinerte Eier und Knochen. Die Kraft der Naturgeschichte wird an diesem Ort greifbar. Emotionen schwingen mit – Staunen, Ehrfurcht, Begeisterung.
---
Foto: Davide Guidolin
Foto: Stockphotos2000
Foto: Davide Guidolin
Foto: Stockphotos2000
Foto: Davide Guidolin
Verlorene Pracht
Am Ufer eines sanft fließenden Flusses liegt, halb verborgen im Gras, das Skelett eines einst bedeutenden Klosters. Die Ruinen des Ongi-Tempels erzählen von den Höhen und Tiefen der mongolischen Geschichte. Zerfallene Mauern, alte Stupas und verwitterte Steinfiguren lassen Raum für Fantasie und laden ein, auf Spurensuche zu gehen. Während des Spaziergangs durch das Gelände der Ruinen des Klosters spürt man die Ruhe, die über dem Ort liegt. Vielleicht flüstert der Wind noch die Gebete vergangener Mönche durch die Überreste dieses spirituellen Zentrums.
---
Foto: Coatchristophe
Foto: Mikhail Kokhanchikov
Foto: Jaume Juncadella
Foto: Kloeg008
Foto: Djschreiber
Weite, die verzaubert
Sanfte Hügel, weites Grasland und ein Himmel, der keine Grenzen kennt – das Orkhon-Tal empfängt Besucher als Herzstück der mongolischen Steppe. Diese Region zählt zum UNESCO-Welterbe und ist seit Jahrhunderten ein Lebensraum für Nomadenfamilien. Wer hier ankommt, taucht ein in Landschaften, die Geschichten von Dschingis Khan und alten Karawanen bewahren. Die Atmosphäre im Tal wirkt beruhigend und inspirierend zugleich – die unendliche Weite lässt Gedanken schweifen und Herzen höherschlagen.
Zu Gast bei einer Yakhirtenfamilie
Herzlichkeit empfängt Gäste in der Jurte einer Yakhirtenfamilie. Der Alltag der Menschen hier ist vom Rhythmus der Natur geprägt und die enge Beziehung zu den Tieren wird spürbar. Bei einem Besuch erfahren Sie aus erster Hand, wie das Nomadenleben funktioniert, welche Traditionen erhalten geblieben sind und wie Gastfreundschaft in der Steppe zelebriert wird. Der Austausch ist geprägt von Offenheit, lebendigen Geschichten und echtem Interesse am Miteinander.
Milchige Gaumenfreuden
In der Jurte warten mongolische Delikatessen: Joghurt, Käse und luftgetrocknete Milchprodukte, die ihren eigenen, ursprünglichen Geschmack entfalten. Wer probiert, erlebt die Vielfalt und Intensität der lokalen Küche, die ohne große Zutaten auskommt, aber viel Charakter besitzt. Der Genuss dieser Spezialitäten erzählt von der Kreativität und dem handwerklichen Können der Nomaden – jede Kostprobe ist ein kleines Abenteuer für die Sinne.
Kraftvoll und wild
Das Rauschen wird lauter, je näher man dem Ulaantsutgalan-Wasserfall kommt. Das Wasser stürzt über eine Basaltkante in die Tiefe und bietet ein grandioses Schauspiel inmitten der grünen Weite. Die Wanderung dorthin führt entlang duftender Wildblumen und über sanfte Hügelkuppen. Wer am Fuß des Wasserfalls steht, spürt die Energie dieses Ortes und lässt sich von der Gischt erfrischen. Die Szenerie lädt dazu ein, den Moment zu genießen und mit der Kamera festzuhalten.
---
Foto: Ovnigraphic8
Foto: Ovnigraphic8
Foto: Ovnigraphic8
Foto: Coatchristophe
Foto: Ovnigraphic8
Meditation auf dem Felsen
Der Weg führt in die bewaldeten Ausläufer der Berge, wo sich auf einem Felsplateau der Tuvkhun-Tempel versteckt. Im 17. Jahrhundert wählte der berühmte Künstler und Gelehrte Zanabazar diesen Ort als Rückzugsraum für Meditation und Kreativität. Schon von Weitem leuchtet das Kloster aus dem Grün der Bäume. Die Gebäude schmiegen sich fast unsichtbar an den Hang und vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit. Wer durch das Tor tritt, spürt sofort eine besänftigende Stille und kann den Alltag loslassen.
Eine Wanderung führt über weiche Pfade, vorbei an uralten Lärchen, immer höher hinauf zu den kleinen Tempeln und Grotten. Der Weg ist gesäumt von bunten Gebetsfahnen, die sanft im Wind flattern. Oben angekommen, öffnet sich ein Panorama über das Umland, das mit jedem Atemzug Entspannung schenkt. Wer Lust hat, findet in einer Felsnische einen besonderen Ort für eine kurze Meditation oder genießt einfach die Aussicht und die Ruhe.
---
Foto: Jeppo75
Foto: Pierre Jean Durieu
Foto: Ovnigraphic8
Foto: Coatchristophe
Foto: Maria Jose Lopez Menendez
Auf den Spuren der Mongolenherrscher
Nach dem Frühstück startet die Reise Richtung Norden nach Kharakhorum, dorthin, wo einst das Zentrum des mongolischen Weltreichs war. Kharakhorum fasziniert mit seiner besonderen Mischung aus Geschichte, Spiritualität und pulsierendem Leben. Wer durch die Straßen schlendert, spürt den Hauch großer Ereignisse und die Kraft vergangener Kulturen. Die Stadt bleibt eine Schatzkammer der Erinnerungen an Dschingis Khan und seine Nachfahren.
Weißer Glanz und spirituelle Kraft
Die Mauern des Erdene Zuu-Klosters leuchten in der Sonne und laden Besucher zu einer Entdeckungstour ein. Als ältestes buddhistisches Kloster der Mongolei beeindruckt es durch seine kunstvollen Tempel, kunstvoll bemalten Gebetssäulen und überlieferte Rituale. Während der Führung öffnen sich Türen zu heiligen Räumen, in denen die Gebete der Mönche noch immer spürbar sind. Sie tauchen ein in Jahrhunderte gelebter Spiritualität – ein Erlebnis, das nachklingt.
Ein Fenster zur mongolischen Vergangenheit
Im Museum von Kharakhorum erwartet neugierige Gäste eine spannende Reise durch die Geschichte der Mongolei. Originalgetreue Fundstücke, alte Schriften und kunstvolle Alltagsgegenstände erzählen vom Wandel der Kulturen entlang der Seidenstraße. Jede Vitrine birgt neue Entdeckungen, jede Ausstellung ein Stück Abenteuer. Wer durch die Räume schlendert, sieht die Mongolei mit anderen Augen und nimmt inspirierende Geschichten mit nach Hause.
---
Foto: Stefano Neri
Foto: Vitali Hoelzenlichter
Foto: Karenwinton
Foto: Holger Kleine
Foto: Holger Kleine
Ein Bad aus dem Erdinneren
Inmitten grüner Täler und sanfter Hügel dampft es – die heißen Quellen von Tsenkher laden zu einem ganz besonderen Badeerlebnis ein. Direkt aus der Tiefe der Erde sprudelt das mineralhaltige Wasser an die Oberfläche. Es füllt natürliche Becken und verbreitet einen Hauch von Schwefelduft in der klaren Luft.
Im wohlig warmen Wasser entspannt sich der Körper wie von selbst, während die Seele zur Ruhe kommt. Das entspannte Plätschern und der Blick auf die weite Landschaft sorgen für ein Gefühl von Schwerelosigkeit. Wer Lust hat, genießt das Bad bis in die Abendstunden und lässt die Gedanken schweifen – tiefer kann man die Magie der Mongolei kaum erleben.
---
Foto: Eldelik
Foto: Holger Kleine
Foto: John White
Foto: Allocricetulus
Foto: Mieszko9
Ein See wie aus einem Märchen
Am Morgen windet sich der Weg durch vulkanische Landschaften, bis der Terkhiin-Tsagaan-See in leuchtendem Blau vor dem Horizont erscheint. Umgeben von dunklen Lavafelsen, uralten Wäldern und weiten Wiesen erzählt der See von vergangenen Eruptionen und der unzähmbaren Kraft der Natur.
Das Ufer lädt zu ausgedehnten Spaziergängen und Momenten der Stille ein. Das Sonnenlicht bricht sich auf der glatten Wasserfläche, und manchmal entdecken Besucher Reiher, Wildgänse oder Fischotter. Wer Lust auf Bewegung hat, erkundet die Umgebung auf kleinen Pfaden und spürt die Frische der mongolischen Luft.
Zu Gast bei den Yakhirten
Am Nachmittag öffnet eine Yakhirtenfamilie die Türen ihrer Jurte. Bei Tee und frischer Milch erfahren Sie, wie das Leben mit den zotteligen Yaks den Rhythmus vorgibt. Kinder tollen zwischen den Tieren, während die Erwachsenen von Traditionen und Alltagsgeschichten berichten. Wer möchte, probiert sich an hausgemachtem Käse oder wirft einen Blick in den Melkeimer. Die Kamera hält die Begegnung fest – doch die Erinnerung bleibt lebendig.
Wanderungen in wilder Landschaft
Nach dem Besuch bei der Yakhirtenfamilie öffnet sich eine Welt voller Entdeckungen. Der Pfad unserer Wanderung windet sich entlang der von Wind und Wasser geformten Uferlinie, vorbei an bizarr aufragenden Lavafelsen und sanft wogenden Gräsern. Im Schatten alter Bäume lassen sich Spuren von Wildziegen oder das leise Huschen eines Murmeltiers entdecken. Wer die Augen offenhält, findet seltene Blüten, die in leuchtenden Farben aus der rauen Erde sprießen und im Wind tanzen. Manchmal flattert ein Schmetterling vorbei, oder ein Raubvogel zieht seine Kreise am Himmel.
---
Foto: Stefano Neri
Foto: Vitali Hoelzenlichter
Foto: Vitali Hoelzenlichter
Foto: Yocamon
Foto: Vitali Hoelzenlichter
Dem Vulkan aufs Dach steigen
Am Morgen geht es hinauf zum Khorgo, dem mächtigen Vulkan, der den Osten des Sees bewacht. Der Anstieg führt zunächst über weiches Gras und karge Lavabrocken, dann durch dichten Lärchenwald, in dem Vögel zwitschern und die Luft nach Harz duftet. Plötzlich öffnet sich die Landschaft und gibt den Blick frei auf den imposanten Krater, der sich wie ein Amphitheater in die Erde schmiegt.
Oben angekommen, fühlt sich die Welt grenzenlos an. Das Farbspiel von schwarzer Lava, grünen Bäumen und blauem Himmel beeindruckt und weckt Abenteuerlust. Wer mag, umrundet den Kraterrand und genießt das Panorama auf die weite Steppe. Die stille Kraft des erloschenen Vulkans lässt niemanden unberührt – hier spürt man, wie lebendig Erde sein kann.
---
Foto: Iveta Billova
Foto: Erinpackardphotography
Foto: Yury Birukov
Foto: Asdf_1
Foto: Christopher Moswitzer
Im Reich der Wildblumen
Der Zuun-See liegt eingebettet in eine Landschaft, die von sanften Hügeln und endlosen Wiesen bestimmt wird. Im Sommer verwandelt sich die Steppe in ein riesiges Farbenmeer. Hier blühen seltene Pflanzen, ihre Düfte mischen sich mit dem Wind, und bunte Schmetterlinge tanzen zwischen den Gräsern.
Die Wanderung führt durch dieses Blütenparadies, begleitet vom Summen der Bienen und dem Zwitschern der Lerchen. Fernab jeder Hektik erleben Reisende den Zauber unberührter Natur. Das weite Land öffnet Herz und Sinne.
---
Foto: Dmitry Naumov
Foto: Uuganbayar Batzorig
Foto: Yocamon
Foto: Erveekhei
Foto: Uuganbayar Batzorig
Jurtenidylle am Khuvsgul-See
Der Khuvsgul-See leuchtet in unzähligen Blautönen und gilt als einer der klarsten Seen der Erde. Am Nachmittag erreichen Reisende das Jurtenlager direkt am Ufer. Die weißen Rundzelte schmiegen sich an die Küste, und aus der Ferne grüßen die Berge. Die Stille ist beeindruckend, nur das sanfte Plätschern der Wellen und das ferne Muhen von Yaks begleiten den Tag.
Die Umgebung des Khuvsgul-Sees lädt zum Spazieren und Verweilen ein. Ein Spaziergang am Ufer lockt mit funkelndem Lichtspiel auf den Wellen und überraschenden Entdeckungen: vielleicht ein seltener Vogel oder kunstvoll geformte Treibholzzweige. Die Zeit vergeht wie im Flug – sei es beim Lesen auf einer Decke, beim Zeichnen oder einfach beim Durchatmen in dieser Weite.
---
Foto: Kairi Aun
Foto: Kairi Aun
Foto: Kairi Aun
Foto: Kairi Aun
Foto: Kairi Aun
Im Land der Rentiere
Ein Tag voller Begegnungen beginnt. Die Tsaatan, das Rentier-Volk, leben noch heute nach alten Traditionen in den Wäldern rund um den Khuvsgul-See. Wer die Jurte betritt, taucht ein in eine Welt, in der Rentiere zum Haus und zur Lebensgrundlage gehören. Kinder tollen durch das Lager, während Erwachsene von Alltag und Legenden erzählen. Wer möchte, probiert frische Milch oder bewundert selbst gefertigtes Kunsthandwerk. Die Nähe zu den Tieren berührt und weckt die kindliche Neugier.
Weite und Wasser genießen
Der Nachmittag schenkt Zeit für eigene Entdeckungen. Ein kleiner Anstieg auf einen nahen Hügel belohnt mit einem weiten Ausblick über See und Taiga. Wer mag, unternimmt eine Bootsfahrt, gleitet über das glasklare Wasser und genießt den Wind im Gesicht. Alternativ bleibt einfach Raum für einen entspannten Spaziergang oder zum Sammeln besonderer Steine am Ufer.
---
Foto: Kloeg008
Foto: Kloeg008
Foto: Yocamon
Foto: Yocamon
Foto: Kloeg008
Der schlafende Riese aus Stein
Der Weg führt in die Provinz Bulgan, wo sich mit dem Uran Togoo ein beeindruckender, erloschener Vulkan erhebt. Schon von Weitem kündigt ein perfekter Krater die gewaltige Kraft an, die einst das Land formte. Die Wanderung zum Gipfel beginnt am Fuß eines sanften Hangs und zieht rasch in den Bann: Kiefern und Lärchen säumen den Pfad, zwischen Moospolstern blühen zarte Wildblumen. Oben angekommen, eröffnet sich ein Panorama über endlose Weite und grüne Täler. Wer mag, lässt den Blick über den mystischen Krater schweifen, spürt die Stille und taucht ganz in die Energie dieses Ortes ein.
Begegnung mit dem Alltag
Nach dem Abstieg geht die Reise weiter nach Bulgan. Hier pulsiert das Leben einer typisch mongolischen Kleinstadt. Farbenfrohe Märkte, kleine Cafés und quirliges Treiben laden dazu ein, den Alltag kennenzulernen. Ein Spaziergang durch die Straßen offenbart einen Mix aus Tradition und Moderne, während die Gastfreundschaft der Menschen sofort ansteckt.
---
Foto: Piotr Janas
Foto: Elena Sineglazova
Foto: Elena Sineglazova
Foto: Christineg
Foto: Elena Sineglazova
Ein Tempel voller Geschichten
Das Kloster Amarbayasgalant liegt idyllisch inmitten sanfter Hügel und strahlt eine besondere Ruhe aus. Die mächtigen Hallen und kunstvollen Stupas erzählen von tiefem Glauben und jahrhundertealter Klostertradition. Gebetsfahnen flattern im Wind, Mönche murmeln in den Gängen und goldene Statuen blicken still auf Besucher herab. Jede Ecke der Anlage offenbart neue Details: Filigrane Holzschnitzereien, farbenfrohe Fresken und kleine Schreine laden ein, die Spiritualität der Mongolei hautnah zu erleben. Wer durch die Tempelhöfe schlendert, lässt sich vom Duft nach Sandelholz und Räucherstäbchen begleiten – und vom Zauber dieses Ortes berühren.
---
Foto: Null Null
Foto: Saiko3P
Foto: Saiko3P
Foto: Maykovnikita
Foto: Mors74
Der Stein gewordene Glaube
Unterwegs nach Ulaanbaatar lockt ein ganz besonderer Ort: Der Aglag Buteel Tempel schmiegt sich wie ein verborgenes Juwel in die wilde Felsenlandschaft. Mönche erbauten diese Anlage mit eigener Hand und verwandelten rohe Steine in kunstvolle Skulpturen und mystische Symbole. Zwischen uralten Bäumen, verwunschenen Steintoren und Tempelmauern taucht der Besucher ein in eine Welt, in der Kunst, Glaube und Natur eins werden. Die Tempelanlage lädt zum Entdecken ein: Überall verstecken sich kleine Statuen, kunstvoll behauene Felsen und meditative Plätze, die zum Verweilen und Staunen anregen.
Zum Abschluss der Etappe erreichen Sie Ulaanbaatar. Die Hauptstadt empfängt mit urbanem Flair und spannenden Kontrasten – und überrascht nach vielen landschaftlichen Abenteuern mit einem Hauch von Moderne.
---
Foto: Stockphotos2000
Foto: Sugarfreesk
Foto: Jaturun Phuengphuttharak
Foto: Alexei Kolganov
Foto: Ibrester
Im Schatten uralter Felsen
Kaum verlassen Sie die pulsierende Hauptstadt, öffnet sich eine Landschaft aus weichen Hügeln, granitenen Formationen und endlosem Himmel. Im Tereldsch-Nationalpark verschmelzen Freiheit und Natur: Das Gras leuchtet sattgrün, Wildblumen duften nach Sommer, und mit etwas Glück tauchen sogar kleine Herden von Yaks und Pferden am Horizont auf. Die Fahrt weckt Vorfreude auf das Abenteuer in der Mongolei, denn hinter jeder Kurve wartet ein neues Panorama.
Authentische Begegnungen
Sobald die Jurten auftauchen, fühlt man sich mitten im Nomadenleben angekommen. Die runden Zelte stehen harmonisch im Gras, Rauch kräuselt sich aus dem Kamin, und der Duft traditioneller Speisen liegt in der Luft. Das Mittagessen wird direkt im Jurtenlager serviert, wo gastfreundliche Mongolen Geschichten teilen und Einblicke in ihren Alltag gewähren. Wer mag, kann einen Blick auf kunstvolle Teppiche und filigrane Schnitzereien werfen oder einfach die Ruhe genießen.
Geheimnisse aus Stein
Ein wahrer Blickfang erwartet die Reisenden: Der mächtige Schildkrötenfelsen erhebt sich wie ein urzeitliches Monument aus der Landschaft. Seine Form – unverwechselbar und fast märchenhaft – weckt die Fantasie. Viele Einheimische erzählen Legenden von diesem Ort und sehen in ihm einen Wächter der Steppe. Besucher*innen bestaunen die natürliche Schönheit, erkunden kleine Höhlen und genießen den Ausblick auf die weite Ebene. Hier lässt sich mit jedem Schritt die Magie des Nationalparks spüren.
Oase der Stille
Der Weg zum Meditationstempel führt durch duftende Kiefernwälder und vorbei an plätschernden Bächen. Hinter einem kunstvoll verzierten Tor beginnt eine besondere Reise: Der kleine Tempel lädt dazu ein, innezuhalten und die Stille auf sich wirken zu lassen. Goldene Statuen schimmern im Licht, Gebetsfahnen tanzen im Wind. Wer möchte, setzt sich auf eine Bank, lauscht dem Summen der Insekten und fühlt, wie die Gedanken zur Ruhe kommen. Ein Ort für alle, die dem Alltag entfliehen und neue Kraft schöpfen möchten.
---
Foto: Tiplyashina
Foto: Kertu Saarits
Foto: Vadim Zakirov
Foto: Streliuk Aleksei
Foto: Tiplyashina
Im Glanz der Legende
Schon aus der Ferne glitzert das gewaltige Reiterdenkmal von Dschingis Khan im Sonnenlicht. Die Statue wirkt fast überirdisch und erinnert an die mächtigen Reiche, die einst von hier aus erobert wurden. Rund um das Monument erzählen Ausstellungen von den Taten des berühmten Khans, von Reitkünsten und von der bewegten Geschichte der Mongolei. Wer neugierig ist, steigt hinauf zur Aussichtsplattform und blickt weit über die Steppe, wo sich Vergangenheit und Gegenwart begegnen. Es ist ein Moment voller Staunen und Ehrfurcht.
Herzlichkeit und Tradition
Die Reise führt weiter zu einer kleinen Siedlung, wo eine kasachische Familie die Besucher mit offenen Armen empfängt. In der Jurte duftet es nach frisch gebackenem Brot, kunstvoll verzierte Tücher schmücken die Wände. Die Gastgeber erzählen von ihrem Alltag, den Herausforderungen des Nomadenlebens und von ihrer jahrhundertealten Kultur. Beim gemeinsamen Mittagessen lernen Reisende echte Gastfreundschaft kennen – und vielleicht auch ein paar Worte auf Kasachisch. Kinder spielen, Erwachsene lachen, und die Zeit scheint für einen Moment stillzustehen.
Abschied mit Geschmack
Zurück in der Hauptstadt wartet ein Abschiedsessen auf Sie. Die Tische sind festlich gedeckt, lokale Spezialitäten locken mit würzigen Aromen und bunten Farben. Beim gemeinsamen Essen werden die schönsten Reiseerlebnisse nochmals lebendig, Erinnerungen geteilt und neue Freundschaften besiegelt. Ein gelungener Abschluss, der Lust auf weitere Abenteuer macht.
---
Foto: Ilja Enger Tsizikov
Der letzte Tag beginnt mit dem Transfer zum Flughafen. Die Erlebnisse der letzten Wochen begleiten Sie auf dem Heimflug. Zuhause angekommen, bleibt noch ein Gedanke: Die Mongolei wird immer ein Stück Abenteuer im eigenen Herzen bewahren. Bis zur nächsten Reise!
Den Auftakt zu Ihrer Rundreise bildet der internationale Flug von Zürich oder Frankfurt nach Ulan Bator. Der anschließende Transfer zum Hotel ist inklusive.
Die Reiseleitung erfolgt durch einen deutschsprachigen qualifizierten Reiseleiter. Ihr Reiseleiter begleitet Sie von der Ankunft in Ulan Bator bis zum letzten Reisetag.
Unterbringung in Ulan Bator in einem Mittelklassehotel. Eine Übernachtung in einem einfachen Hotel. Die restlichen Übernachtungen erfolgen in Ger Camps.
Bei allen Übernachtungen ist ein Frühstück inkludiert (je nach Abflugzeit kann das Frühstück nach der letzten Übernachtung entfallen). 20 gemeinsame Mittagessen und 20 gemeinsame Abendessen.
Dschingis-Khan-Museum, Besuch einer Familie von Yakhirten, Ongi-Klosterruine, Klosterkomplex Erdene Zuu, Besuch einer Tsaatan-Familie, Tempelanlage Aglag Buteel, Dschingis-Khan-Statuenkomplex und mehr.
Wanderung durch die Klippen von Bayanzag, Kamelritt in der Wüste Gobi, Übernachtung bei mongolischen Nomaden, Orkhon-Tal, heiße Quelle von Tsenkher, Bootsfahrt auf dem Khuvsgul-See, Tereldsch-Nationalpark und mehr.
Alle Programmpunkte, Eintritte & Ausflüge vor Ort sind inklusive. Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.
Alle Transfers mit Bussen in der Stadt und Fahrten mit japanischem/koreanischem Allrad-Minivan auf dem Land sind inklusive.
Informationsmaterial vor Reisebeginn inklusive.
Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 16 Pers.
Aktuelle Termine und Reisepreise erhalten Sie auf Anfrage von unserem Team – nutzen Sie gerne einen der Kontaktwege unten.
| Einzelzimmerzuschlag | Teilnehmerzahl | Hinweis |
|---|---|---|
| auf Anfrage |
Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen Maximalteilnehmerzahl: 16 Personen |
Änderungen vorbehalten. |
Liebe Kunden.
Wenn Sie Fragen haben oder eine Reiseberatung wünschen, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung.