Foto: Chi Chiu Chan
Japanische Alpen & Tradition
Westküste & Alpen
Natur & Tradition
April-Mai
Ab 6798 €
Foto: Tawatchai Prakobkit
Studienreise mit dt. Reiseleiter
Changdeok Palast, Ahnenschrein Jongmyo.
Seokguram Grotte, Anapji Teich & Bulguksa Tempel.
Haeundae & neonbeleuchtete Stadt.
UNESCO-Weltnaturerbe, Vulkaninsel & Lavatunnel.
Einige Highlights dieser Fahrt:
Korea, eine Halbinsel zwischen China und Japan, blieb bisher relativ unentdeckt. Doch dieses Land hat zu viel zu bieten, um weiter unentdeckt zu bleiben. Begleiten Sie uns auf unserer Rundreise und erfahren Sie mehr über die bewegte Geschichte und einzigartige Kultur Koreas. In den alten Königspalästen der Metropole Seoul ist die Vergangenheit allgegenwärtig, während in den vielen Ausgeh- und Einkaufsvierteln der Stadt das moderne Leben blüht. Besuchen Sie auch die Vulkaninsel Jeju und entdecken Sie ihre Naturschönheiten. Erleben Sie mit uns, wie gut das Traditionelle mit dem Modernen harmoniert und wie dieses Spannungsfeld die Lebensweise der heutigen Koreaner prägt.
Lassen Sie sich von der Schönheit Koreas verzaubern!
Ein komfortabler Langstreckenflug bringt uns nach Seoul, wo unsere Korea Rundreise beginnt. Wir entdecken ein vielfältiges Land, das für fernöstliche Traditionen, bedeutende Tempelanlagen und malerische Landschaften bekannt ist.
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Foto: Tktktk
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Fußgängerzone im Grünen
Über eine Strecke von fast 11 Kilometern windet sich der Cheonggyecheon-Fluss durch das Stadtzentrum von Seoul. Der Flusslauf wurde vor einigen Jahrzehnten begradigt und die Ufer in eine begrünte Fußgängerzone verwandelt. Bei einem Spaziergang am Cheonggyecheon-Fluss bekommen wir einen ersten Eindruck von der modernen Megametropole und genießen die schöne Aussicht auf die grüne Oase mitten in der Hauptstadt.
Das pulsierende Herz von Seoul
Im quirligen Jonggak-Viertel pulsiert das Herz des modernen Südkoreas. Der Stadtbezirk ist das geschäftliche Zentrum der Millionenstadt und mit seinen zahlreichen Cafés, Restaurants und Imbissständen auch ein kulinarischer Hotspot. Vor allem abends füllen sich die Lokale mit Besuchern und in den Einkaufszentren, die über ein riesiges Warensortiment verfügen, wird nach Schnäppchen gestöbert.
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Architektur mit Respekt vor der Natur
Früher lebte ein Großteil der Bevölkerung in Häusern aus Holz, Stein oder Lehm mit geschwungenem Dach. Zusätzlich zu ihrer umweltfreundlichen Bauweise weisen typische Hanok-Häuser einen Holzboden auf. Ein ausgeklügeltes Temperaturregulierungssystem, bekannt als Ondol und Maru, sorgt im kalten koreanischen Winter für Wärme und schützt im Hochsommer vor Hitze. Wir besuchen ein traditionelles koreanisches Hanok-Haus, deren einzigartige Architektur als vorbildlich gilt.
Religiöse und kulinarische Traditionen
Ein ehemaliges Luxus-Restaurant beherbergt seit 1997 eine außergewöhnliche buddhistische Gebetsstätte. Der Gilsangsa-Tempel wird vom Jogye-Orden geführt und soll als Oase der Stille eine religiöse Einkehr ermöglichen. Die Ordensgemeinschaft Jogye repräsentiert die bedeutendste buddhistische Schule in Korea. Im Tempel wird der traditionelle koreanische Zen-Buddhismus gelehrt.
Im Kimchi-Museum Kimchikan dreht sich alles um das herzhafte koreanische Gericht, das aus fermentiertem Gemüse besteht. Als erstes Lebensmittel-Museum Südkoreas beschäftigt sich das Kimchikan mit den Ursprüngen der beliebten Nationalspeise. Die verschiedenen Kimchi-Sorten können bei einer interaktiven Verkostung in speziellen Räumen des Museums probiert werden.
Kunst und Traditionen einer geschichtsträchtigen Hauptstadt
Holzmöbel, traditionelle Gemälde, moderne Kunst und Souvenirs werden im Antiquitäten- und Kunstviertel Insadong angeboten. Der zentral gelegene Stadtbezirk ist für seine zahlreiche Kunsthandwerksläden, Galerien und gemütlichen Teehäuser bekannt. Bei einem Rundgang sollten die kleinen Seitenstraßen nicht übersehen werden, denn vor allem in den engen, verborgenen Gassen finden sich außergewöhnliche Kunstobjekte.
Südkoreas Geschichte live erleben wir im Koreanischen Nationalmuseum in Seoul. Das größte Museum des Landes bewahrt geschätzt 330.000 Artefakte aus. Die Fundstücke stammen teilweise aus der Jungsteinzeit, als sich erste Siedler auf der koreanischen Halbinsel niederließen. Zu den Ausstellungsobjekten zählen viele bedeutende Nationalschätze wie etwa außergewöhnliche buddhistische Skulpturen, exklusives Seladon-Porzellan und Goldkronen des Silla-Königreiches.
Einst regierten mächtige Monarchen das Land. Einer der fünf Königsresidenzen Seouls ist der prachtvolle Deoksu-Palast. Die weitläufige Palastanlage verdeutlicht die Bemühungen um Modernisierung des Landes in der ausgehenden Joseon-Zeit. Berühmt ist der Palast Deoksu wegen seiner einzigartigen Holzarchitektur. Einige zur Königsresidenz gehörende Gebäude sind im westlichen Baustil errichtet und bilden einen eindrucksvollen Kontrast zur traditionellen koreanischen Bauweise.
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Fünf Königspaläste einer mächtigen Dynastie
Die größte von fünf königlichen Palastanlagen entstand im Mittelalter. Der prunkvolle Gyeongbok-Palast ging als „Palast der strahlenden Glückseligkeit“ in die Geschichte ein. Den einflussreichen Herrschern der Joseon-Dynastie dienten die Räumlichkeiten als Hauptresidenz und Regierungssitz. Die riesige Anlage ist von wunderschönen gepflegten Palastgärten umgeben. Den nordöstlichen Teil des Palastgeländes bildet der Außenbereich des Volkskundemuseums. Mit originalgetreu nachgebauten koreanischen Wohnhäusern, Pavillons, Statuen und steinernen Mahlmühlen gleicht das Areal einem Freilichtmuseum südkoreanischer Geschichte.
Südkoreas faszinierende Architektur
Im traditionellen Hanok-Viertel Bukchon leben die Bewohner heute noch wie früher. Das historische Wohnviertel mitten im geschäftigen Zentrum von Seoul diente einst hochrangigen Beamten und dem Adel als Zuhause. Zwischen Königspalästen erheben sich kleine Hanok-Häuser mit geschwungenen Ziegeldächern. Ein Besuch des authentischen und lebendigen Viertels ist ein besonderes Erlebnis.
Die außergewöhnliche Kunstfertigkeit koreanischer Maler und Bildhauer zeigt sich an der Vielfalt der Kunstwerke im Museum für moderne und zeitgenössische Kunst. Gemälde, Porträts und Kunstobjekte datieren aus verschiedenen Epochen. Es werden auch Kunstwerke internationaler Berühmtheiten, wie etwa des Japaners Kishio Suga sowie des bekannten Schweizer Medien- und Netzkünstlers Marc Lee präsentiert.
Seouls Märkte sind bunt, laut und bieten ein riesiges Warenangebot feilt. Wir besuchen den Gwangjang-Markt, der für traditionelle koreanische Hanbok-Kleidung und Vintage-Mode berühmt ist. In den Gängen der überdachten Markthalle reihen sich Garküchen und kleine Restaurants, die landestypische Delikatessen anbieten, aneinander. Beliebte lokale Spezialitäten wie die Mungobohnen-Pfannkuchen oder Sundae, ein Snack aus scharf gewürzter Blutwurst, sind auf dem Markt von Gwangjang an jedem Imbissstand erhältlich.
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Wackelnde Felsen und andere Naturspektakel
An der Ostküste Südkoreas erstreckt sich der durch Berglandschaften und tiefen Schluchten geprägte Seoraksan-Nationalpark. Die nahezu unberührte Natur ist in diesem wertvollen Biosphärenreservat geschützt. Eine Vielzahl markierter Wanderwege durchqueren den Nationalpark von Seoraksan. Eine besonders beliebte Route führt zum 1.708 Meter hohen Daecheongbong, dem höchsten Gipfel der Region. Bequemer als ein Aufstieg zu Fuß ist eine Seilbahnfahrt, die zusätzlich eine atemberaubende Panoramaaussicht auf Wälder, Wiesen und Berge ermöglicht.
Fünf Meter hoch ist der Felsbrocken, der im Volksmund als „Wackelfelsen“ beschrieben wird. Bei einer Wanderung zum Heundeulbawi entdecken wir die flache Felsplatte, auf der das Felsgestein ruht. Der Heundeulbawi ist so ausbalanciert, dass durch leichtes Schieben einer einzigen Person eine wippende Bewegung erzeugt wird und der Felsen zu „wackeln“ beginnt.
Hoffnung auf eine glückliche Zukunft
Die Teilung des Landes zu überwinden ist der Wunsch vieler Koreaner. Der große Buddha der Wiedervereinigung verknüpft die persönliche Wunschvorstellung mit politischer und historischer Realität. Die riesige Bronzestatue, die auf einem hohen Lotossockel thront, ist der Ausdruck nach einem friedvollen Miteinander zwischen Nord- und Südkorea. Die beeindruckende Buddhastatue steht nur 50 Kilometer von der beim Waffenstillstand festgelegten Landesgrenze entfernt.
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Foto: Eurotrip
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Den mächtigen Feind besiegen
Die Verschmelzung der drei koreanischen Königreiche hätte ohne den unermüdlichen Einsatz von Kim Yu-shin wohl kaum stattgefunden. Der mächtige Militär-Kommandeur wird im heutigen Südkorea als Nationalheld verehrt. Wir besuchen die majestätische Grabstätte des Silla-Generals Kim Yu-shin, die auf einem riesigen Erdhügel thront und durch einen Steinzaun geschützt ist.
Kampf ist Bewegung
Eine ganz andere Form des Kampfes, besser bekannt als „Meditation in Bewegung“ erwartet uns beim Besuch einer Sunmudo-Kampfvorführung im Golgulsa-Tempel. Die traditionelle koreanische Zen-Kampfkunst verbindet spirituelle Achtsamkeit mit bewährten Kampfsporttechniken. Sunmudo beweist, dass Geist und Körper durch kontrollierte und präzise Aktivität in Einklang gebracht werden können.
Südkoreas raffinierte Baukunst
Die Silhouette einer markanten, neunstöckigen Holzpagode verkörpert die raffinierte Baukunst des alten Koreas. Der Gyeongju Expo-Turm, der ganz oben eine Besucherplattform mit Aussicht auf den Bomun-See bietet, fällt durch seine besondere Struktur auf. Der massive Hohlraum in der modernen Glasfassade verleiht dem Expo-Turm in Gyeongju ein einzigartiges Flair und schafft eine Verbindung zwischen historischem Baustil und moderner Architektur.
Als Gyeongju die Hauptstadt des Silla-Reiches war, entstanden zahlreiche Paläste und prachtvolle Gärten. Ein beeindruckendes Beispiel koreanischer Gartenkunst ist die Königliche Kronprinzen-Gartenanlage Anapji mit ihren schattenspenden Bäumen und gepflegten Rasenflächen. Im azurblauen Wasser des Anapji-Teichs soll sich bei Dämmerung das Mondlicht spiegeln und den Palastgarten in ein romantisches Licht tauchen.
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Foto: Tawatchai Prakobkit
Foto: Mfharrison
Foto: Yooran Park
Foto: Trofoto
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Die berühmten Buddha-Reliefs
Das Namsan-Gebirge nahe der ehemaligen Königsstadt Gyeongju ähnelt einer gespenstischen Landschaft, geprägt durch Klippen, Granitfelsen und in Stein gemeißelte Skulpturen. Beim Wandern zu den Buddha-Reliefs in den Namsan-Bergen entdecken wir außergewöhnliche Felsenkunstwerke, die während der Silla-Epoche entstanden sind. Die felsige Gegend gleicht einem riesigen Freilichtmuseum mit Sitzstatuen und Reliefs, die diese Landschaft zum Geschichtsunterricht in der Natur machen.
Der Kultur und Geschichte des antiken Silla-Königreichs widmen sich das Gyeongju-Nationalmuseum. Die Ausstellung zeigt eine umfangreiche Sammlung, zu der traditionelle Goldschmiedekunst sowie bei Ausgrabungen entdeckte königliche Artefakte gehören. Das wertvollste Fundstück ist die Emaille-Glocke, die mehr als 1.200 Jahre alt ist und am Hofe von König Seongdeok zum Einsatz kam.
Die Vorzüge von Wellness für Geist und Körper waren bereits im alten Korea bekannt und Teil der lokalen Kultur. Um uns zu entspannen, besuchen wir ein koreanisches Spa. Viele traditionelle Badehäuser nutzen das Prinzip ganzheitlicher Entspannung und bieten entsprechende Anwendungen an.
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Foto: Vincentstthomas
Foto: Vincentstthomas
Foto: Julien Viry
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Aus Granit erschaffene Grotten
Im 8. Jahrhundert, während der Regentschaft der Silla-Könige, entstand die mysteriöse Seokguram-Grotte (UNESCO-Weltkulturerbe). Die gewaltige Höhle, die aus Hunderten von Granitblöcken besteht, beherbergt eine berühmte Buddha-Statue. Das 3,5 Meter hohe religiöse Monument wurde ebenfalls aus dem grobkristallinen Tiefengestein (Magmatit) erschaffen und ist von 39 Reliefs umgeben, die mächtige Schutzgottheiten darstellen.
Die Region des Erleuchteten
Das Land Buddhas entdecken wir in der Bulguksa-Tempelanlage. Der Tempelbereich am Fuße des prächtigen Tohamsan-Gipfels ist einer der bedeutendsten religiösen Heiligtümer Südkoreas. Die Tempelanlage von Bulguksa verkörpert die buddhistische Lebensweise und beeindruckt mit ihrer aufwendigen Gestaltung und den kunstvollen Steinterrassen.
Beim ersten Blick ähnelt der Königsgräberpark Daereungwo (UNESCO-Weltkulturerbe) einem riesigen Maulwurfshügel. Die 23 Hügelgräber stammen aus der Zeit des Silla-Königreichs und sind die letzten Ruhestätten einflussreicher Herrscher und deren Familienangehörigen. Öffentlich zugänglich ist nur eine Grabstätte, nämlich das Grab des himmlischen Pferdes. Welche Person dort bestattet wurde, ist bisher nicht bekannt. Allerdings wurden bei Ausgrabungen rund 11.000 wertvolle Artefakte gefunden, sodass es sich wahrscheinlich um einen hohen Würdenträger handelt.
Wetterprognosen und koreanische Mythologie
Zuverlässige Wettervorhersagen waren für die Landwirtschaft des alten Koreas von großer Bedeutung. Ein Fahrradausflug zur Cheomseongdae-Sternwarte bietet authentische Eindrücke von der Sternenbeobachtung. Die alte Sternwarte von Cheomseongdae ist eine der ältesten Anlagen der Welt, die bereits während der Silla-Herrschaft wichtige astronomische Erkenntnisse lieferte.
Der Hahnenforst, besser bekannt als Gyerim-Wald, spielt in der koreanischen Mythologie eine große Rolle. Legenden zufolge soll das Krähen eines goldenen Hahns die Aufmerksamkeit des Königs geweckt haben. Als der Monarch nachschaute, entdecke er ein vergoldetes Kästchen, indem sich ein Säugling befand. Bei dem Baby handelte sich gemäß den Überlieferungen um Kim Al-ji, den Stammvater der Kim-Dynastie, die viele Jahrhunderte über Silla herrschte. Der Gründer des Silla-Königreichs sowie dessen Gattin und drei weitere Monarchen fanden später in den fünf Königsgräbern von Oreung ihre letzten Ruhestätten.
Geruhsamer Alltag in beschaulichen Dörfern
Rund um die einstige Silla-Hauptstadt Gyeongju entwickelten sich einige traditionelle Siedlungen. Vollständig erhalten ist das Hanok-Dorf Gyochon, das mit seiner speziellen Architektur authentische Einblicke in den Alltag der Bewohner zur damaligen Zeit ermöglicht.
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Foto: Sanga Park
Foto: Sean Pavone
Foto: Dmitry Rukhlenko
Foto: Tawatchai Prakobkit
Vorzüge einer guten Wohnlage
Die Provinz Busan beherbergt einige gut erhaltene historische Siedlungen. Die strikte Gesellschaftsordnung während der Joseon-Epoche spiegelt sich in der Struktur des Weltkulturerbedorfs Yangdong wider. Prunkvolle Adelsresidenzen schmiegten sich an malerische Hänge, die aufgrund ihrer höheren Lage eine kühlere Wohnumgebung boten. Die Behausungen einfacher Menschen, Handwerker und Bauern, befanden sich hingegen in den Tälern und waren oft nur im Stroh gedeckt.
Eine Studienreise ins Reich der Mitte inspirierte den Mönch Jajang-yulsa zur Gründung des Tongdosa-Tempels (UNESCO-Weltkulturerbe). Die nördlich von Busan gelegene Tempelanlage zählt zu den größten Buddhatempeln Südkoreas. Wegen seiner religiösen Bedeutung ist das buddhistische Heiligtum ein beliebtes Ziel von Pilgerfahrten.
Busans wunderschöne Strände
Sichelförmig erstreckt sich die Bucht von Haeundae vor der Küste bei Busan. Goldfarbener Sand und azurblaues Wasser machen den gleichnamigen Strand zum Hotspot für Badevergnügen und Wassersport. Während einer Schiffrundfahrt in der Haeundae-Bucht erleben wir Südkoreas berühmtesten Sandstrand vom Wasser aus, genießen den Blick auf die Hafenstadt und die spektakuläre Durchfahrt unter der doppelstöckigen Gwangan-Hängebrücke.
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Foto: Tan Kian Yong
Foto: Tea
Foto: Efired
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Der Park des Drachenkopfs
Der gepflegte, grüne Yongdusan-Park erinnert in seiner Form an einen Drachenkopf. Als Oase der Ruhe und einzigartiger Natur ist die riesige Parkanlage ein idealer Ort zum Erholen. Von den Parkbänken mitten im Grünen bietet sich ein fantastischer Panoramablick über den Fischereihafen und die Bucht von Busan.
Der Fischfang galt Jahrhundertelang als wichtigster Berufszweig in der Region Busan. Täglich gelangen fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte an Land und werden auf dem Jagalchi-Fischmarkt angeboten. Der größte Fischmarkt des Landes ist die beste Adresse, um frische oder getrocknete Meerestiere in Garküchen zubereitet zu genießen.
In unmittelbarer Nachbarschaft des Fischmarktes erwartet uns ein elegantes Einkaufsparadie: Von der Aussichtsplattform des Lotte-Kaufhauses bietet sich ein faszinierender 360-Grad-Panoramablick über die Hafenstadt mit ihrer glitzernden Küste.
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Foto: Natthawut Utsawachaichol
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Foto: Mavririna2017
Foto: Mavririna2017
Vulkanische Landschaften und tropische Vegetation
Der inaktive Schildvulkan Hallasan bildet den Mittelpunkt des Hallasan-Nationalparks (UNESCO-Weltnaturerbe). Spektakuläre Landschaften und Kraterseen prägen ein Naturreservat, das verschiedene Höhenlagen aufweist. Der Nationalpark ist natürlicher Lebensraum unzähliger Tier- und Pflanzenarten, die wir beim Wandern auf dem Eorimog-Naturpfad mit etwas Glück aus der Nähe beobachten werden.
Für seine wunderschöne exotische Vegetation ist der botanische Garten Yeomiji, dessen Name übersetzt „schönes Land“ bedeutet, bekannt. In der riesigen Parkanlage gedeihen eine Vielzahl Pflanzenarten lokaler und tropischer Herkunft. Kakteen, Blumen, Bäume und Sträucher sind sechs Themengärten zugeordnet. Im riesigen Gewächshaus werden Blumen- und Pflanzenarten kultiviert, die viel Wärme benötigen.
Wenn die Natur den Lebensrhythmus prägt
Rauschende Wassermassen, die dem Cheonjiyeon-Wasserfall entströmen, bilden eine klangvolle Geräuschkulisse. Der Name Cheonjiyeon, der „einen mit der Erde verbundenen Himmel“ beschreibt, trifft wohl genau zu. Mehr als 22 Meter tief strömt klares Wasser in ein unterhalb des Wasserfalls gelegenes Becken. Das üppige Grün tropischer Pflanzen gibt der idyllischen Landschaft ein beinahe märchenhaftes Flair.
Von Wind und der Natur geformt, erhielten die gewaltigen Vulkansteinsäulen Jusangjeollidae (UNESCO-Weltnaturerbe) im Laufe der Jahrtausende ihre heutige Form. Die scharfkantigen Klippen, die Höhen von bis zu 20 Metern erreichen, besteht aus säulenförmigen Basaltblöcken. Ihre Entstehung beruht auf heißer Lava, die vom Hallasan-Vulkan hinab Richtung Meer floss.
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Foto: Tuomaslehtinen
Foto: Azman Mohamad
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Foto: Sanga Park
Foto: Dudlajzov
Erste Spuren einer Zivilisation
Erste Siedler ließen sich vermutlich während der Steinzeit in der fruchtbaren Region nieder. Heutzutage ist die Ureinwohnersiedlung Samyang ein bedeutender archäologischer Gedenkpark mit historischem Hintergrund. Die Anlage wurde basierend auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen nachgebaut und verkörpert eine bronzezeitliche Stätte, die so oder ähnlich tatsächlich existiert hat.
Natürliche Witterungsprozesse sorgen dafür, dass sich abgekühlte Lava in schwarzen Sand verwandelt. Die Schwarzsandstrände auf der Insel Jeju sind vulkanischen Ursprungs. Mit seinem rabenschwarzen Sand ist der Samyang Black Sand Beach ein geologisches Wunder. Der schwarze Küstenabschnitt, der eine faszinierende Symbiose mit dem tiefblauen Wasser bildet, zählt außerdem zu den schönsten Fotospots der Insel.
Frieden und Natur sind die perfekte Verbindung
Eine buddhistische Friedensstupa symbolisiert den Erleuchtungszustand Buddhas. Das kuppelförmige Bauwerk wurde mit der Hoffnung auf eine friedliche Zukunft und die baldige Wiedervereinigung von Süd- und Nordkorea errichtet. Sie ist ein spirituelles Wahrzeichen, an dem sich Gläubige aus ganz Südkorea versammeln, um für den Frieden zu beten.
Geologische Wunderwerke
Die Manjanggul-Lavahöhle entstand durch dünnflüssige, basische Lava, die nach einer Eruption ausströmte. Durch vulkanische Aktivität bildete sich bald ein ganzes Tunnelsystem, das mehr als 7 Kilometer lang ist. Bislang ist nur ein kleiner Bereich der Lavahöhle von Manjanggul vollständig erschlossen. Der Weg hinab in den Lavatunnel gleicht einer Exkursion in die Unterwelt.
Eine gewaltige Vulkan-Eruption unter Wasser führte zur Entstehung des Vulkankraters Seongsan Ilchulbong. Der imposante, schüsselförmige Tuffkegel ragt 182 Meter hoch aus dem Meer. Am Rand ist der vulkanische Krater von 99 scharfen Felsspitzen begrenzt, die in ihrer Form wahlweise an ein Schloss oder an eine Königskrone mit Zacken erinnern.
Das ländliche Leben auf Jeju hat sich seit dem Mittelalter kaum verändert. Die meisten Häuser im traditionellen Dorf Seongeup stammen aus der Joseon-Epoche. Heute noch leben Menschen in den bescheidenen Behausungen, die aus schwarzem Lavagestein bestehen und Strohdächer aufweisen. Diese spezielle Konstruktion soll den auf der Insel Jeju häufig vorkommenden starken Winden trotzen.
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Foto: Nattanai Chimjanon
Foto: Leong Chee Onn
Foto: Gina Smith
Foto: Mirko Kuzmanovic
Foto: Sean Pavone
Zukunft und Vergangenheit liegen nahe beieinander
Das Gangnam-Viertel repräsentiert das moderne Seoul mit Wolkenkratzern, eleganten Geschäften und Designermarken. An die geschichtsträchtige Silla-Dynastie, die das Land entscheidend prägte, erinnert der historische Bongeunsa-Tempel Gangnam. Das buddhistische Bauwerk bildet als Oase der Stille und inneren Einkehr einen eindrucksvollen Kontrast zum hektischen Lebensstil der dynamischen Hauptstadt.
Die Freizeit in Seoul ermöglicht die Erkundung der Metropole auf eigene Faust. Museen, Wochenmärkte und Einkaufsstraßen bieten einen Einblick in die Kultur und Lebensweise Südkoreas. Mit ihrer Nähe zur Natur sorgen die zahlreichen Stadtparks für entspannende Momente.
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Foto: Richie Chan
Foto: Rex Wholster
Foto: Skelectron
Foto: Karandaev
Foto: Erix2005
Eine entzweite Nation
Politische Intrigen entzweiten eine Nation. Am Waffenstillstandsort Panmunjeom wurde der aktive Koreakrieg schließlich 1953 mit der Unterzeichnung eines Abkommens beendet. Panmunjeom wurde nicht zufällig gewählt, sondern deshalb, weil an diesem Ort einst eine beliebte Taverne stand, in der Menschen aus Südkorea und Nordkorea gemeinsam speisen konnten.
Die südlich von Seoul gelegenen Provinzhauptstadt Suwon ist für ihre gewaltige Festungsanlage bekannt. Der Joseon-Herrscher König Jeongjo ließ die Hwaseong-Festung in Suwon im späten 18. Jahrhundert erbauen. Zusammen mit der historischen Stadtmauer bildete die Burg einen nahezu undurchdringlichen Schutzwall, der die Stadt vor feindlichen Angriffen bewahrte.
Modetrends und originelle Bühnenshows
Trendige Mode, koreanische Schönheitspflegeprodukte sowie traditionelles Kunsthandwerk zählen zu den beliebten Mitbringseln einer Südkorea-Reise. Beim Bummel durch das Myeongdong-Einkaufsviertel entdecken wir lebhafte Einkaufsstraßen mit edlen Boutiquen, Kunsthandwerksläden und Imbissstände mit leckerem Streetfood.
In Südkorea begeistert man sich für Bühnenshows. Die bekannteste und beliebteste Inszenierung ist das das nonverbale Trommelküchenmusical „Nanta“. Diese Performance beruht auf traditionellen koreanischen Rhythmen und kommt ganz ohne Sprache aus. Das Nanta-Musical verbindet Akrobatik mit Humor. In der Handlung geht es um die Zubereitung eines Hochzeitsmenüs, das vier Köche innerhalb einer Stunde zaubern sollen, ohne sich miteinander abzusprechen.
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Eine außergewöhnliche Korea Rundreise endet und wir treten den Rückflug nach Zürich oder Frankfurt an. Die gemeinsamen Erlebnisse, die wunderschöne Natur und die äußerst gastfreundliche Kultur dieses Landes werden nicht in Vergessenheit geraten.
Den Auftakt zu Ihrer Rundreise bildet der internationale Flug von Zürich oder Frankfurt nach Korea. Der anschließende Transfer zum Hotel ist inklusive.
Inlandsflug Busan – Jeju und Jeju – Seoul inklusive
Die Reiseleitung erfolgt durch deutschsprachige Koreaexperten der BCT-Touristik aus Deutschland. Ihr Reiseleiter begleitet Sie von der Ankunft in Korea bis zum letzten Reisetag.
Unterbringung in ausgewählten Mittelklassehotels inklusive Frühstück. Komfortable Übernachtungen in den Standorten: Seoul, Beopjusa Tempel, Danyang, Gyeongju, Busan und Jeju.
7 gemeinsame landestypische Mittag- oder Abendessen in Restaurants. Freuen Sie sich auf koreanisches Barbecue, Shabu Shabu, Bibimbap, Bulgogi u.v.m.
Eine Übernachtung in einem koreanischen Tempel ist inkludiert.
Gyeongbok Palast, Changdeok Palast, Ahnenschrein Jongmyo, Nationalmuseum Seoul, Hwaseong Festung, Traditionelles Dorf Hahoe, Tempel Bulguksa, Unterwassergrab von König Munmu, Fischmarkt Jagalchi und mehr.
Schiffrundfahrt auf dem Namhan-Fluss, Gosu-Tropfsteinhöhle, Nächtliche Schifffahrt in Busan, Songdo-Meeresseilbahn, Lavahöhle Manjanggul, Wasserfall Cheonjiyeon, Vulkangesteinküste Suwolbong und mehr.
Alle Programmpunkte, Eintritte & Ausflüge vor Ort sind inklusive. Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.
Alle Transfers & Gepäcktransport mit eigenem Gruppen-Bus. Kurzstrecken in Seoul mit Metro oder Taxi.
Informationsmaterial vor Reisebeginn inklusive.
Mindestteilnehmerzahl: 16 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 24 Pers.
Foto: Chi Chiu Chan
Foto: Tawatchai Prakobkit
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