Foto: Orionna
Costa Rica Naturreise
Costa Rica Naturreise
Natur & Tierwelt
Dezember-April
Auf Anfrage
Foto: Nicousnake
23/24 Tage Rundreise
Foto: Alexander Liess
Wanderung über erkaltete Lava & Spa-Anlage
Foto: Tom Dowd
Schlammvulkane & Trockenregenwald
Foto: Nicousnake
Fauna der Pazifikküste & Badestrände
Foto: Catejiang
Regenwaldtouren & Schokoladenherstellung
Highlights der Reise:
Costa Rica Intensiv Frühjahr – 23/24 Tage
Costa Rica beeindruckt durch seine landschaftliche Vielfalt auf relativ kleiner Fläche. Es ist bekannt für einen aktiven Naturschutz und setzt ganz auf Ökotourismus in den zahlreichen Nationalparks. Kulturell hat Costa Rica ebenfalls viel zu bieten. Ein Schwerpunkt der Reise liegt daher auf den vielen Nationalparks mit ihrer unglaublichen Artenvielfalt, die das zentralamerikanische Land für die Stärkung des Ökotourismus nutzt.
Foto: Maurice Brand
Am ersten Tag fliegen wir von Zürich oder Frankfurt nach San José, der Hauptstadt Costa Ricas. Am Flughafen empfängt Sie Ihr Reiseleiter und gemeinsam fahren wir zum Hotel, wo Sie sich endlich vom langen Flug erholen dürfen.
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Foto: Guadalupe Rojas
Foto: Artushfoto
Foto: Marco Da Az
Foto: Dynamoland
Foto: Alicia Hess
Jade-Museum in San José
Das Jade-Museum in Costa Ricas Hauptstadt San José beherbergt die größte Sammlung an Kunstobjekten aus Jade ganz Lateinamerikas. Das Museumsgebäude vereint unter seinem Dach Dauer- und Wechselausstellungen mit Artefakten aus Jade, die einen guten Einblick in die präkolumbische Geschichte und Kultur Costa Ricas geben. Die Dauerausstellung macht in fünf Sälen die sozialen, religiösen und alltäglichen Aspekte der Menschen erfahrbar. Die Wechselausstellungen fokussieren sich auf verschiedene Themen, darunter Archäologie und bildende Künste, die weit über den lateinamerikanischen Rahmen hinausgehen.
Basilika von Cartago
Die Basilika Nuestra Señora de los Ángeles von Cartago wurde erst 1926 fertiggestellt und geht auf die Verehrung einer Statue der Jungfrau Maria zurück, die 1635 von einem Bauernmädchen gefunden wurde. Heute zieht die Kirche viele Pilger an und gehört zu den wichtigsten Kirchen in Costa Rica. Die besagte Statue wird in einer goldenen Schale in der Basilika aufbewahrt. In der Wallfahrtskirche sprudelt zudem Quellwasser aus einem Felsen, das die Gläubigen als Heilwasser trinken und in Plastikflaschen abfüllen. Zweimal wurde die Basilika durch ein Erdbeben zerstört und zuletzt 1912 erdbebensicherer wiederaufgebaut.
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Foto: Manuel Rey
Foto: Jarnogz
Foto: Jarnogz
Foto: Manuel Rey
Foto: Manuel Rey
Unterwegs in Tortuguero – im Zeichen der Meeresschildkröten
Wir setzen die Fahrt in das abgelegene Dorf Tortuguero fort, das seinen Namen von den dort beheimateten Schildkröten erhielt. Nach einem kurzen Rundgang durch das Dorf informieren wir uns über das dort ansässige Schildkrötenschutzprojekt. An den Stränden im Tortuguero-Nationalpark nisten von Juli bis Oktober grüne Meeresschildkröten. An Costa Ricas Küsten leben insgesamt fünf verschiedene Arten von Meeresschildkröten. Neben der Grünen Meeresschildkröte sind das die Echte und die Unechte Karettschildkröte, die Lederschildkröte sowie die Oliv-Bastardschildkröte. Zusammen besuchen wir ein Schildkrötenprojekt und lassen uns über den Schutz und die Eiablage dieser faszinierenden Meereslebewesen informieren. Mit ein wenig Glück können wir sogar beobachten, wie die Schildkröten aus ihren Eiern schlüpfen und sich schleunigst auf den Weg in Richtung Meer machen.
Der Nationalpark liegt an der Karibikküste Costa Ricas und bietet neben Meeresschildkröten mehreren Affenarten, Faultieren, Papageien, Tukanen und weiteren Tieren ein sicheres Refugium. Mehr davon entdecken wir zusammen am nächsten Tag.
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Foto: Jean Baptiste Toussaint
Foto: Christoph Lischetzki
Foto: Theuntravelledworld
Foto: Atosan
Foto: Oscar Espinosa
Der frühe Vogel fängt den Wurm
Früh am Morgen starten wir zu einer Tour mit dem Boot durch den Nationalpark Tortuguero, in dem wir viele tropische Vögel wie Papageien und Tukane beobachten und andere Tiere antreffen können. Mit Sicherheit werden Sie das ein oder andere Äffchen erspähen, denn im Nationalpark leben mehrere Affenarten, darunter Brüllaffen, Kapuzineraffen und Klammeraffen. Später haben Sie die Wahl zwischen einer Wanderung auf einem Regenwaldpfad und einer Kajaktour im Kanalsystem der Lagune.
Wanderung auf dem Regenwaldlehrpfad
Während einer Wanderung auf dem Regenwaldlehrpfad folgen Sie den Kanälen und Lagunen im Nationalpark. Auch zu Fuß sehen Sie mit Sicherheit einige der in diesem reichen Ökosystem lebenden Tiere. Auf dem Pfad wandeln Sie zwischen Strand und Regenwald. Insgesamt heißt es eine Strecke von drei Kilometern zurückzulegen. Vor Kaimanen müssen Sie sich auf dem ausgeschilderten Pfad nicht fürchten. Achtsam sein sollten Sie trotzdem nach Regenfällen, da die Wege dann recht rutschig sein können.
Kajaktour durch die Kanäle und Lagunen von Tortuguero
Die Kajaktour dauert ungefähr drei Stunden und ist eine ideale Art, die Tier- und Pflanzenwelt im Tortuguero-Nationalpark hautnah zu erleben. Sie gleiten lautlos über die Nebenflüsse und Kanäle, tauchen tief in den Dschungel ein und sehen währenddessen viele Tiere aus nächster Nähe. Lassen Sie die Magie der wunderbaren Natur auf sich wirken und tauchen Sie ein in Ihr eigenes Innere.
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Foto: Ondrej Prosicky
Foto: Hotshotsworldwide
Foto: Ondrej Prosicky
Foto: Collins93
Foto: Jiri Vlach
Frog’s Heaven & Wildlife’s Refuge
Das von der Familie Solis geführten Frog’s Heaven & Wildlife’s Refuge hat sich ganz dem Schutz seltener Frosch- und Reptilienarten verschrieben. Das Familienprojekt startete im Jahr 2009. Ziel ist die Züchtung und Reproduktion endemischer Froscharten. Später wurde damit begonnen, spezielle Baumarten zu pflanzen, um Faultiere und Vögel anzulocken. Am meisten fallen sicher die rot-blauen Pfeilgiftfrösche ins Auge, doch gezüchtet werden im Refugium auch der gestreifte Laubfrosch, der Geisterglasfrosch sowie der rotäugige Frosch. Eigentümer Adrian Solis arbeitete zuvor als Landwirt und Baggerbauer, hat sich mittlerweile aber ganz dem Naturschutz verschrieben.
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Foto: Suzanne Marcoux
Foto: Suzanne Marcoux
Foto: Danolsen
Foto: Hilda Weges
Foto: Nyker1
Die Wunderwelt der Blattschneiderameisen
Hormigas Town heißt ein Projekt, um das Leben der kleinen Blattschneiderameisen kennenzulernen. Von den Ticos werden die fleißigen Insekten auch „Zompopas“ genannt. Erstaunlich ist insbesondere der hohe Organisationsgrad der Ameisen, deren Kolonie von einer Königin regiert wird. Der Guide erklärt Ihnen während der Führung Wissenswertes zum Lebenszyklus der Blattschneiderameisen, wie sie das Ökosystem des Regenwaldes prägen und warum sie für die Umwelt von zentraler Bedeutung sind.
Zu Besuch beim indigenen Volk der Maleku
Im Anschluss an den Aufenthalt in Hormigas Town fahren wir weiter zu einer Siedlung der indigenen Maleku. Sie sprechen ihre eigene Sprache und pflegen ihre alten Traditionen zum Teil bis heute. Wir starten mit einem Spaziergang durch das indigene Dorf, währenddessen uns Vertreter der Maleku viele Geschichten über das Leben im Dorf sowie ihre Bräuche und Traditionen erzählen. Sie bekommen eine Ahnung davon wie die Maleku ihre Toten bestatten und welch große Bedeutung der Anbau von Kakao für das indigene Volk hat. Kleidung und Handwerkskunst kommen nicht weniger zur Sprache. Denn mittlerweile bildet der Verkauf von Handwerksgegenständen eine Haupteinnahmequelle der Maleku und sie profitieren in nicht unerheblichem Maß vom Tourismus. Im Anschluss an den Dorfrundgang führen uns die Maleku auf einen Pfad in den Regenwald, um die Bedeutung und den Nutzen der von ihnen verwendeten Heilpflanzen zu thematisieren. Denn die Kultivierung von Heilpflanzen und Heilkräutern hat bei den Maleku eine jahrhundertealte Tradition.
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Foto: Nicousnake
Foto: Dmitriy Rnd
Foto: Glenn Hartz
Foto: Julen Arabaolaza
Foto: Alexander Liess
Nationalpark Arenal
Das Sprichwort „Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ trifft am heutigen Reisetag sogar auf Ihren Urlaub zu. Denn es erwartet Sie eine Wanderung durch den Nationalpark rund um den Vulkan Arenal. Beim Arenal handelt es sich um den jüngsten Vulkan des tropischen Landes und außerdem einer der aktivsten Vulkane weltweit. Der Weg unserer Wanderung führt durch den Regenwald und über getrocknete Vulkanlava. Von mehreren Hängebrücken können Sie die Baumkronen auch einmal von oben beobachten.
Baden in den heißen Quellen von Ecotermales Fortuna
Die heißen Quellen der Spa-Anlage Ecotermales Fortuna, die in der Nähe sprudeln, machen wir uns nach der anstrengenden Wanderung zunutze, um ausgiebig zu relaxen. Die Thermalbecken liegen mitten im Regenwald und während Sie das wohltuende Thermalwasser auf sich wirken lassen und dem Plätschern des Wassers lauschen, erklingen im Hintergrund die Geräusche aus dem Dschungel. Manchmal schaut sogar eine Horde Affen an den heißen Quellen vorbei. Zur Auswahl stehen sechs unterschiedlich temperierte Thermalbecken und zwei Kaltwasserpools. In den Warmwasserbecken beträgt die Temperatur zwischen 37 und 41 °C.
Nachtwanderung im Ecocentro Danaus
Nach Einbruch der Dunkelheit begeben wir uns bei einer Nachtwanderung auf die Suche nach nachtaktiven Tieren. Mit Taschenlampen ausgestattet suchen wir Sträucher und Bäume nach nachtaktiven Tieren ab. Das können Brüllaffen, Ozelote, Ameisenbären oder Faultiere sein. Das Ecocentro Danaus selbst kümmert sich nicht allein um den Schutz und die Erhaltung des Regenwalds, sondern betreibt zugleich Forschung und aktive Bildungsarbeit.
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Foto: Alexander Liess
Foto: Gail Johnson
Foto: Kamchatka
Foto: Nicousnake
Foto: Jeffrey Mora
Im Nationalpark Tenorio
Wir wandern heute durch den Nationalpark Tenorio zur Strommündung des türkisblauen Flusses Rio Celeste. Der Park ist vulkanisch geprägt und vereint Tieflandregenwälder, tropische Feuchtwälder und feuchte Vorgebirgswälder. Er gipfelt bei knapp 2000 Metern. Die üppige Flora setzt sich zusammen aus Bromelien, Farnen, Orchideen und Palmen. Die Fauna ist vertreten durch Ameisenbären, Pumas, Tapire, Nabelschweine und viele weitere Arten. Hinzu gesellen sich die vielen farbenfrohen Vogelarten. Am Ende der Wanderung erreichen wir schließlich die Strommündung des türkisblauen Rio Celeste.
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Foto: Brian Lasenby
Foto: Alexey Stiop
Foto: Tom Dowd
Foto: Dr Wd
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Rincón de la Vieja, ein Hotspot vulkanischer Aktivität
Der heutige Reisetag steht im Zeichen einer Wanderung durch den Nationalpark Rincon de la Vieja. Dort zeugen Schlammvulkane und andere Phänomene von der hohen vulkanischen Aktivität. Wie in so vielen anderen Nationalparks in Costa Rica lassen sich auch in diesem mit etwas Glück Tiere beobachten, zum Beispiel Ameisenbären und Brüllaffen. Zum besonderen Reiz des Schutzgebiets tragen die zahlreichen Wasserfälle bei. Mittelpunkt bildet jedoch der imposante Vulkankegel, aus dessen Krater in regelmäßigen Abständen Asche- und Dampfwolken quellen.
Wellness in den Thermalquellen am Rio Negro
Nach so viel körperlicher Anstrengung haben Sie sich reichlich ein wohltuendes Bad in den am Rio Negro gelegenen Thermalquellen verdient. Erhitzt werden die heißen Quellen vom nahen Vulkan. Der Rio Negro durchfließt die zehn künstlich angelegten Becken allesamt. Zu den Pools gelangen Sie über zwei Hängebrücken auf beiden Seiten des Flusses. Im Thermalbad steht erhitzte Tonerde bereit, die Sie sich wie eine Spa-Maske über den ganzen Körper streichen können. Abwechslung zu den heißen Pools bietet das kalte Flusswasser.
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Foto: Hackman
Foto: Jim Cumming
Foto: Gremoni
Foto: Alfredohr2000
Foto: Chrismrabe
Nationalpark Santa Rosa
Freuen Sie sich auf einen ausgiebigen Rundgang durch den vielfältigen Santa-Rosa-Nationalpark. Der Parque Nacional Santa Rosa ist einer der ältesten Nationalparks Costa Ricas und enthält abseits der üppigen Natur auch einen Ort von großer historischer Bedeutung für das costa-ricanische Volk. Denn hier wurde einst die Schlacht von Santa Rosa ausgefochten. Im tropischen Trockenwald des Nationalparks leben viele Tierarten. Wiederum finden sich außerdem zwei Niststrände, die Meeresschildkröten zur Eiablage nutzen.
Nationalpark Palo Verde
Der Palo-Verde-Nationalpark setzt sich aus ganz unterschiedlichen Ökosystemen zusammen. Feuchtgebiete machen ungefähr die Hälfte der Parkfläche aus, doch genauso prägen Laubwälder, überflutete Wälder sowie Grasland und Mangroven das Schutzgebiet. Die Feuchtgebiete ziehen viele Wasservögel an. Mit 750 Arten zeigt sich die Pflanzenwelt in Palo Verde unglaublich vielfältig. Mehrere Wanderwege führen durch den Nationalpark, die Besucher zu verschiedenen Aussichtspunkten geleiten. Es gibt spezielle Bereiche zur Vogelbeobachtung, darunter die Isla Pájaros, ein beliebter Nistplatz vieler Vogelarten. Dasselbe trifft auf die Laguna Palo Verde zu. Flüsse bilden die natürlichen Grenzen des Nationalparks.
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Foto: Miroslav 1
Foto: Dusseauphoto
Foto: Mark Watson
Foto: Isaacschaal
Foto: Tamifreed
Im Schildkrötenschutzgebiet Camaronal
Entweder verbringen Sie heute nach Lust und Laune einen freien Tag am Strand oder Sie schließen sich der Gruppe an, die das Schildkrötenschutzgebiet Camaronal besucht. Dieses Meeresschutzgebiet auf der Halbinsel Nicoya legt seinen Schwerpunkt nicht allein auf den Schutz mehrerer Arten von Meeresschildkröten, sondern trägt auch aktiv zum Schutz von lokalen Waldökosystemen bei. Am Strand von Camaronal kommen vier von sieben Meeresschildkrötenarten vor, die es rund um den Globus gibt. Im Nationalpark wachsen ferner einige einheimische Baumarten wie Lorbeer, Pochote und Espavel. In diesen brüten viele Vogelarten. Die Vogelwelt ist vertreten durch Reiher, Kranich, Falken, Eisvögel, Kolibris und viele weitere Arten. Affen, Gürteltiere und Leguane finden sich genauso in großer Zahl.
Surfen und Angeln sind im Nationalpark ebenfalls möglich. Der Naturschutz genießt jedoch stets Priorität.
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Foto: Marcods
Foto: Julen Arabaolaza
Foto: Damian Olivera Bergallo
Foto: Ondrej Prosicky
Foto: Tiago Lpes Fernandez
Iglesia Nicoya
Die hübsche Kolonialkirche Iglesia Nicoya auf der gleichnamigen Halbinsel geht auf einen Tempel der Ureinwohner zurück, der an derselben Stelle stand. Mehrfach zerstörten Erdbeben die Kirche, die immer wieder aufgebaut wurde. Heute befindet sich im Inneren ein kleines Museum zur lokalen Religionsgeschichte. Nicoya ist die älteste Kolonialgründung Costa Ricas. Übrigens gelten die Menschen in Nicoya als sehr spirituell.
Wildkatzenstation Las Pumas und Nachttour in Monteverde
Aufgabe der Wildkatzenstation Las Pumas ist es, verletzte Raubtiere zu versorgen und medizinisch zu untersuchen. Später versucht man, die Tiere wieder auszuwildern. Der Schwerpunkt liegt zwar auf der Pflege von Raubkatzen, doch ebenso nimmt die Auffangstation Vögel und Affen, Rehe sowie weitere Tiere in ihre Obhut. Das Wildkatzenrefugium ist zwar nicht groß, doch es lohnt sich. Häufig besuchen Kindergärten und Schulen die Institution. Im Schutz der Dunkelheit beginnt die Nachttour, auf der Sie das mythische Reich von Monteverde unter fachkundiger Führung durchstreifen. Freuen Sie sich auf ein Erlebnis für alle Sinne.
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Foto: Ondrej Prosicky
Foto: Curioso Travel Photography
Foto: Juhku
Foto: Jaimie Peterson
Foto: Dieniti
Auf Hängebrücken über dem tropischen Regenwald
Hoch über den Baumwipfeln spazieren wir am heutigen Reisetag auf einen Pfad mit Hängebrücken durch den tropischen Nebelwald im Gebiet Selvatura. Von oben wird klar, warum der tropische Regenwald mitunter als „grüne Hölle“ bezeichnet wird. Wissenschaftler unterteilen das Dickicht der Bäume analog zu einem Gebäude in mehrere Stockwerke. Auf jeder Etage leben jeweils typische Vertreter der artenreichen Flora und Fauna. Allein das Panorama über die Baumkronen lohnt den Aufstieg.
Besuch einer Faultierstation
Daran anschließend besuchen wir eine Faultierstation. Faultiere gehören zu den faszinierenden Tieren Costa Ricas und gelten als Meister der Tarnung. Deshalb ist es manchmal gar nicht so einfach, sie im dichten Blätterdach des Dschungels auszumachen. Dennoch wünschen sich viele Reisende, wenigstens einmal ein Faultier aus der Nähe zu sehen. Dafür eignet sich die Faultierstation perfekt. Diese bietet Ihnen Einblicke in das Leben der beliebten Tiere und kümmert sich um die Pflege und Aufzucht kranker oder verwaister Faultiere. Eine kurze Präsentation per Video führt Sie in die Lebensgewohnheiten der Faultiere ein, ehe Sie Gelegenheit haben, Fotos zu knipsen.
Fledermauszentrum Bat Jungle
Der Bat Jungle widmet sich der Begegnung zwischen Mensch und Fledermaus. In einem künstlich erschaffenen Stück Dschungel fliegen die Fledermäuse, essen und ziehen ihren Nachwuchs auf. Insgesamt leben im Bat Jungle, der von einem renommierten Fledermausbiologen ins Leben gerufen wurde, 90 Fledermäuse aus acht Arten. Sie nehmen an einer 45-minütigen Führung teil, während der Sie die Fledermäuse durch ein Ultraschall-Mikrofon hören.
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Foto: Wollertz
Foto: Carmen Green
Foto: Daniel Megias Del Pozo
Foto: Alexey Kornylyev
Foto: Christoph Lischetzki
Spitzkrokodile
Der Rio Tárcoles entspringt im Westen Costa Ricas und hat eine Länge von 111 Kilometern. Bekannt geworden ist die Tárcoles-Brücke, unter der sich meist Dutzende amerikanischer Spitzkrokodile in bester Camouflage tummeln. Viele mit Kamera bewaffnete Touristen bevölkern die Brücke und drumherum haben sich ein kleiner Markt, Restaurants und etliche Souvenirshops angesiedelt. Bei einer Bootsfahrt durch die Mangrovenwälder des Flusses lassen sich die bis zu vier Meter langen Krokodile viel besser und ohne die Touristenmassen auf der Brücke ins Visier nehmen. Mangroven besitzen für den Küstenschutz eine große Bedeutung, schützen sie diese doch vor Stürmen und Fluten.
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Foto: Konart
Foto: Simondannhauer
Foto: Sherry Epley
Foto: Manuel Rey
Foto: Dmegias
Freuen Sie sich auf eine Bootstour im Ballena-Meeresnationalpark, wo wir Delfine beobachten werden. Wale und Delfine tauchen regelmäßig aus dem Meer auf. Neben mehreren Delfinarten haben Buckelwale das marine Schutzgebiet zu ihrem Lieblingsplatz gekürt. Diese suchen überwiegend zwischen Juli und Oktober den Meeresnationalpark auf, um sich fortzupflanzen. Das geschieht an einer Fels- und Sandformation, die tatsächlich an eine Walflosse erinnert. Diese Kuriosität hat sich daher zur Hauptattraktion des gesamten Schutzgebiets entwickelt.
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Foto: Nicousnake
Foto: Christoph Lischetzki
Foto: Nicousnake
Foto: Edurivero
Foto: Gerrybill
Nationalpark Manuel Antonio
Die Reise geht weiter in den Nationalpark Manuel Antonio, mit nur sieben Quadratkilometer der kleinste Nationalpark Costa Ricas. Die Besonderheit des Nationalparks an der Pazifikküste begründet sich darin, dass sich die dort lebenden Tiere häufig den Besuchern nähern und dabei keine Scheu zeigen. Dennoch sollten Sie die Tiere niemals berühren. Die Tierwelt umfasst unter anderem Nasenbären, Faultiere, Kapuzineraffen und Gürteltiere. Auch sämtliche Reptilien der costa-ricanischen Pazifikküste leben im Park.
Im Anschluss an den Besuch im Nationalpark haben Sie Gelegenheit ein Bad an einem der weißen Strände zu nehmen. Genießen Sie das tropische Ambiente und den weiten Blick.
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Foto: Miroslav 1
Foto: Kokliang
Foto: Kevinwellsphotography
Foto: Gebe5555
Foto: Milan Zygmunt
Ein Besuch der Forschungsstation La Gamba, die von der Universität Wien betrieben wird, gibt Ihnen direkte Einblicke in die wissenschaftliche Erforschung der tropischen Regenwälder. Studenten und Naturfreunde haben dort die Möglichkeit, ihr eigenes Naturverständnis im Dschungel zu vertiefen. Die Tropenstation liegt in der Nähe der Pazifikküste vor den Toren des Nationalparks Piedras Blancas. Die Forschungen konzentrieren sich auf die Biodiversität im tropischen Tieflandregenwald und die Funktionsweise von Ökosystemen. Interaktionen zwischen Pflanzen und Tieren spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Unterstützung erfährt die Forschungsstation vom gleichnamigen Verein.
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Foto: Si Photography
Foto: Martinmark
Foto: Ondrej Prosicky
Foto: Catejiang
Foto: Alcaproac
Touren rund um die Tiskita Lodge
Zusammen unternehmen wir weitere Wanderungen im Regenwald. Regenwälder machen einen Großteil der Landesfläche von Costa Rica aus. Von den 13 weltweit vorkommenden Regenwaldarten, finden sich allein sechs davon im kleinen Costa Rica. Neben dem tropischen Regenwald und dem tropischen Trockenwald gibt es den Tieflandregenwald, Nebelwälder, Auenwälder und Mangrovenwälder. Rund um die Tiskita Lodge breiten sich in erster Linie Tieflandregenwälder aus.
Bestimmt sind Sie schon gespannt auf die Nachttour im Regenwald. Wenn wir Menschen zur Ruhe kommen, erwacht der Dschungel zu vollem Leben. Mehr als um das Sehen von Wildtieren, geht es bei der Nachttour darum, die vielstimmige nächtliche Geräuschkulisse auf sich wirken zu lassen.
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Foto: Scott Walmsley
Foto: Anky10
Foto: Anky10
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Vogelbeobachtungen und Obstplantagen
Den Morgen nutzen wir zur Vogelbeobachtung rund um die Tiskita Lodge. Danach nehmen Sie an einer Führung über die Obstplantagen der Lodge teil. Die Führung umfasst ferner einen Beitrag zur Schokoladenherstellung in Costa Rica mit anschließender Verkostung. Denn bevor die Tiskita Lodge sich dem Ökotourismus verschrieb, war sie zunächst ein Bauernhof mit Obstgarten. Die Tiskita Lodge war eine der ersten Öko-Lodges im Süden von Costa Rica. Holzhäuschen und Bungalows sorgen für einen komfortablen Aufenthalt inmitten der immergrünen Natur. Gäste lieben das familiäre Ambiente.
Noch mehr Schildkröten
Später am Tag besuchen wir die Meeresschildkröten und ein weiteres Schildkrötenprojekt. Mit ein wenig Glück beobachten wir die Schildkröten bei der Eiablage. Meeresschildkröten suchen immer den gleichen Strand auf, an dem sie selbst geboren wurden. Vielleicht möchten Sie ja selbst eine Taufpatenschaft für eine Schildkröte übernehmen. Dann haben Sie jetzt Gelegenheit dazu. Die Übernahme einer Patenschaft ist aber rein freiwillig.
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Foto: Wollertz
Foto: Wollertz
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Die präkolumbischen Steinkugeln von Palmar Sur zählen zu den imposantesten archäologischen Relikten auf dem amerikanischen Doppelkontinent. Sie bestehen zumeist aus Gabbro und gehören seit 2014 zum UNESCO-Weltkulturerbe. 1939 wurden die ersten Steinkugeln entdeckt. Inzwischen gelten sie als nationales Symbol von Costa Rica. Forscher vermuten, dass die Steinkugeln für astronomische Zwecke angefertigt und auf öffentlichen Plätzen aufgestellt wurden. Mit ihnen könnten aber auch wichtige gesellschaftliche Ereignisse markiert worden sein.
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Foto: Jiri Hrebicek Centrum Cz
Foto: Poringdown Gmail Com
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Foto: Dmitriy Rnd
Im Eichenwald von Paraiso de Quetzales
Mit der Wanderung im Eichenwald von Paraiso de Quetzales steht eine letzte Wanderung auf dem Programm unserer Costa Rica Reise. Im Nationalpark Los Quetzales nahe der Hauptstadt San José lebt der Göttervogel Quetzal, der durch seine exotische Schönheit beeindruckt. Die atemberaubende Artenvielfalt umfasst selbstverständlich viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Hier wechseln sich Nebel- und Eichenwälder mit subalpinen Mooren ab. Der Park erreicht Höhen von bis zu 3150 Metern. Flechten, Moose, Bromelien und Orchideen wachsen an vielen Stellen und erzeugen das Bild eines verwunschenen Märchenwalds.
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Foto: Schnepfpictures
Foto: Hilda Weges
Foto: Leonid Andronov
Foto: Ursuka1964
Foto: Skorzewiak
Die letzten Stunden in Costa Rica verbringen Sie im Tageszimmer in San José, wo Sie Gelegenheit haben, die vielen wunderbaren Erlebnisse noch einmal Revue passieren zu lassen oder sich mit anderen Reisenden auszutauschen. Profitieren Sie von einem Bad im Pool des Tageshotels, der Ihnen während unseres mehrstündigen Aufenthalts zur Verfügung steht. Optional steht es Ihnen frei, Einkäufe zu machen oder einen kleinen Stadtspaziergang zu unternehmen. Am Abend treten Sie dann über Nacht Ihren Rückflug von San José nach Frankfurt an.
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Foto: Andrey Posonskyi
Am Nachmittag landen Sie in Zürich oder Frankfurt und treten von dort individuell die Heimreise an.
Den Auftakt zu Ihrer Rundreise bildet der internationale Flug von Zürich oder Frankfurt nach San José. Der anschließende Transfer zum Hotel ist inklusive.
Die Reiseleitung erfolgt durch einen deutschsprachigen qualifizierten Reiseleiter. Ihr Reiseleiter begleitet Sie von der Ankunft in San José bis zum letzten Reisetag.
Unterbringung in ausgewählten Mittelklassehotels inklusive Frühstück. Komfortable Übernachtungen in den Standorten: San José, Tortuguero, Sarapiqui, La Fortuna, Curubande, Playa Carillo, Monte Verde, Quepos und San Gerardo de Dota.
12 gemeinsame landestypische Mittag- oder Abendessen in Restaurants. Freuen Sie sich auf Olla de Carne, Patacones, Pastel de Yuca u.v.m.
Jademuseum, Basilika von Cartago, Lankester Garden, Hormigas Town, Nationalpark Tenorio, Iglesia Nicoya, Fledermauszentrum Bat Jungle, Forschungsstation La Gamba, Einführung in die Schokoladenherstellung und vieles mehr.
Eiablage der Grünen Meeresschildkröte, Bootsfahrt auf den Kanälen von Tortuguero, Mündung des Rio Celeste, Nachtwanderung, Bad in den Thermalquellen des Rio Negro, Mangrovenwälder des Rio Tárcoles, Delfinbeobachtung und mehr.
Alle Programmpunkte, Fahrradverleih, Eintritte & Ausflüge vor Ort sind inklusive. Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.
Alle Transfers und Fahrten sind inklusive. Bei einem Hotelwechsel erfolgt ein bequemer Gepäcktransfer.
Informationsmaterial vor Reisebeginn inklusive.
Mindestteilnehmerzahl: 16 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 24 Pers.
| Reise Nr. | Reisedatum | Dauer | Flug | Reisepreis | Status |
|---|---|---|---|---|---|
| 2650634 | So, 11. Okt – Di, 3. Nov 2026 | 24 T | LH | 6798 Euro | freie Plätze |
Reisedatum: So, 11. Okt – Di, 3. Nov 2026
Dauer: 24 Tage
Flug: LH
Reisepreis: 6798 Euro
Status: freie Plätze
| Einzelzimmerzuschlag | Teilnehmerzahl | Hinweis |
|---|---|---|
| auf Anfrage |
Mindestteilnehmerzahl: 16 Personen Maximalteilnehmerzahl: 24 Personen |
Änderungen vorbehalten. |
Liebe Kunden.
Wenn Sie Fragen haben oder eine Reiseberatung wünschen, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung.
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