Foto: Orionna
Costa Rica Naturreise
Costa Rica Naturreise
Natur & Tierwelt
Dezember-April
Auf Anfrage
Foto: Nstanev
23/24 Tage Rundreise
Foto: Nicousnake
Eiablage der Grünen Meeresschildkröte & Fahrt auf den Kanälen
Foto: Nicousnake
Strahlender Rio Celeste & Thermalquellen
Foto: Dynamoland
Massenankunft der Meeresschildkröten & Kajakfahren
Foto: Nicousnake
Tropischer Nebelwald & Hängebrückenpfade
Highlights der Reise:
24 Tage Rundreise Costa Rica – Reiche Natur zwischen den Amerikas
Erleben Sie Costa Rica Intensiv im Herbst! Das zentralamerikanische Land beeindruckt Reisende unter anderem durch seine zahlreichen Naturschutzgebiete: Ganze 27 % Costa Ricas stehen unter Naturschutz! Unsere Reise führt Sie durch einige dieser malerischen Gebiete, so etwa durch den Tortuguero Nationalpark und den Nationalpark Manuel Antonio. Hier können Sie die wunderschöne Natur und die überreiche Tier- und Pflanzenwelt bestaunen, welche das kleine Land als Brücke zwischen Nord- und Südamerika beheimatet. Im Herbst bieten sich Ihnen zudem zwei besondere Naturschauspiele dar: Die Eiablage der Grünen Meeresschildkröte an der Atlantik- und die Arribada genannte Massenankunft der Oliv-Bastardschildkröten an der Pazifikküste. Lassen Sie sich von uns auf eine eindrucksvolle Intensivreise entführen, die Sie so schnell nicht wieder vergessen werden!
Foto: Patrik Dietrich
Das Abenteuer Costa Rica beginnt mit dem Flug von Zürich oder Frankfurt am Main zum Flughafen der Hauptstadt San José. Den Empfang vor Ort übernimmt unser Reiseleiter. Der Transport ins Hotel Bougainvillea schließt den ersten Reisetag ab.
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Foto: Ibenk88
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San José – Lebhafte Metropole mit historischem Charme
Die Hauptstadt Costa Ricas ist ein Schmelztiegel, bestehend aus unterschiedlichen kulturellen Einflüssen. In San José trifft der spanische Kolonialstil auf viktorianische Architektur, Museen auf Regierungsgebäuden und Schnellimbisse auf Familienrestaurants mit regionaler Küche. Die Reise an diesem Ort zu beginnen, gewährt Ihnen einen unverfälschten Eindruck in die Lebensweise und Traditionen, die sich in diesem Stadtgebiet zu einer facettenreichen Kultur vereinen.
Jade – Edelstein mit langer Tradition
Das erste Eintauchen in die Geschichte des Landes führt Sie in das Jade-Museum von San José. Funde des grün schimmernden Edelsteins gehen bis auf die präkolumbische Zeit zurück. Vor Ort erleben Sie mit eigenen Augen ein Meisterwerk der traditionellen Handwerkskunst. Der Härtegrad dieses Edelsteins erforderte ein besonders hohes Maß an Präzision während der Verarbeitung. Als weltweit bekannte Zeitzeugen dieses historischen Kunsthandwerks gelten heute die Darstellungen der einheimischen Vogelwelt, wie des Tukans.
Auf den Spuren der Engel
Wie ein Besuch in der Nachbarstadt Cartago zeigt, ist die gesamte Region gespickt mit faszinierenden Ausflugszielen. Den Anfang macht die Basilika Nuestra Señora de los Ángeles (Unsere liebe Frau von den Engeln). Pilger aus allen Provinzen des Landes besuchen die Wallfahrtskirche, um die dort ausgestellte Statue La Negrita mit eigenen Augen zu sehen. Das Highlight dieses Besuchs bildet ein Blick auf den reich verzierten Innenraum. Die Gestaltung nach byzantinischem Vorbild ist an Detailreichtum kaum zu überbieten.
Das leise Flüstern der Natur
Nach den imposanten Impressionen des vorherigen Programmpunkts ist es an der Zeit, die Natur in den Mittelpunkt zu stellen. Der Lankester Garden ist eine grüne Oasis am Rande von Cartago. Die Gärten gehören zu einer der imposantesten Sammlungen der einheimischen Pflanzenwelt Costa Ricas. Wir empfehlen Ihnen, während des Besuchs den Blick auch nach oben zu richten. Einige der Orchideenarten haben die Baumkronen als perfekten Ort zum Wachsen ausgewählt.
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Ein Dorf im Zeichen der Schildkröte
Am dritten Tag heißt es Abschied nehmen von San José. Die zweite Etappe der Reise führt in das Dorf Tortuguero. Die Lage an der Karibikküste wird nicht nur von den Einwohnern geschätzt. Jahr für Jahr kehren Meeresschildkröten an diesen Ort zurück, um ihre Eier abzulegen und den Kreislauf des Lebens neu zu beginnen. Die Bewohner des Dorfes wissen die Natur zu schätzen und führen zeitgleich wichtige Schritte für die Entwicklung ihrer Gemeinschaft aus. Diese Balance zwischen Natur und moderner Dorfgemeinschaft spiegelt Tortuguero perfekt wider.
Helfende Hände für La Tortuga
Für La Tortuga oder auf Deutsch die Schildkröte wurde in Tortuguero ein eigenes Schutzzentrum erbaut. Das Sea Turtle Conservancy setzt sich inhaltlich aus einer Schutzstation und einem Museum zusammen. In der Ausstellung erfahren die Besucher unter anderem, wie viele Seemeilen die Schildkröten auf dem Weg zu ihren Nistplätzen zurücklegen. Um die Arbeit vor Ort zu unterstützen, gibt es die Möglichkeit, eine Patenschaft zu übernehmen. Die gesammelten Gelder dienen dem Erhalt dieses wertvollen Naturschutzgebietes.
Wenn nach diesem Tag Ihre Liebe zu Schildkröten geweckt wurde, hält die Übernachtung in der Aninga Lodge eine Überraschung bereit. Der Pool im Außenbereich der Hotelanlage ist in Form einer Schildkröte gestaltet und lädt nach den Entdeckungen des Tages zu einem entspannten Badeerlebnis ein.
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In den Tiefen des Tortuguero Nationalparks
Costa Rica Reisen und das Thema Naturschutz sind untrennbar miteinander verbunden. Der vierte Tag liefert mit einer Bootstour durch die Wasserwege des Tortuguero Nationalparks den besten Beweis hierfür. Große und kleinere Flüsse haben im Laufe der Zeit ein eigenes Kanalsystem gebildet. Auf diesen Wasserstraßen können Sie die Flora und Fauna aus einer einzigartigen Perspektive kennenlernen. Im Wasser und entlang des Ufers begegnen Ihnen unter anderem Frösche, Leguane oder der Montezumastirnvogel. Diese Vogelart ist bekannt für hängende Nester, die hoch in den Baumkronen der Erdanziehung trotzen.
Die Natur lässt Beobachter staunend zurück
Der zweite Teil der Erkundungstour durch die Wildnis Costa Ricas startet auf dem Regenwaldlehrpfad des Tortuguero Nationalparks. Die Wanderung gibt einen kleinen Einblick in die Artenvielfalt des Landes. An kaum einem anderen Ort verbindet sich der Lebensraum von Faultieren, Tukanen, Kolibris und Leguanen zu einer der schönsten Tierwelten auf diesem Erdball. Allein der Geräuschkulisse des Urwalds zu lauschen, gehört zu einer der eindrucksvollsten Erinnerungen, die Sie von dieser Reise mitnehmen werden. Speziell der Ruf der hoch in den Bäumen lebenden Brüllaffen ist ein Erlebnis, welches den Unterschied zwischen einer Dokumentation und der eigenen Wahrnehmung noch besser unterstreicht.
Im Schein des Mondes
Der Höhepunkt dieses Tages wartet bis auf den Anbruch der Dunkelheit. Im Schutz der Dunkelheit verlassen die Grünen Meeresschildkröten das karibische Wasser und kehren zu ihren Nestern zurück. Sie haben die Möglichkeit, die Eiablage mit eigenen Augen zu bestaunen. Nach dem Verscharren der Eier im Sand kehren die Schildkröten zurück zum Meer und lernen deshalb den erst Wochen später schlüpfenden Nachwuchs nie persönlich kennen.
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Zwischenstopp in La Pavona
Wir verabschieden uns aus dem Tortuguero Nationalpark und setzen unsere Reise mit dem Boot fort. Das Ziel dieser Bootsfahrt hört auf den malerischen Namen La Pavona. Auf dieser Reise ist diese Ortschaft diesmal jedoch nur als Zwischenstopp eingeplant. Das eigentliche Reiseziel befindet sich an diesem Tag in Puerto Viejo. Dieser Küstenort im Südosten des Landes grenzt ebenfalls an karibische Gewässer an. Nach der Ankunft im Hotel Le Cameleon lohnt es sich, mit dem Auspacken der Badekleidung nicht zu lange zu warten.
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In Cahuita hat der Naturschutz Tradition
Costa Rica gilt in zahlreichen Bereichen des Naturschutzes als Vorreiter. Live zu beobachten sind diese Maßnahmen zum Schutz der Natur bei unserem Besuch im Nationalpark Cahuita. Der älteste Nationalpark des Landes gestaltet einen Schutzraum, in dem unter anderem die Mitnahme von Plastikflaschen nicht gestattet ist. Diese Maßnahme gilt dem Schutz des Meeres ebenso wie neugierigen Affen. Die Tiere sind an den Anblick von Menschen gewohnt und reagieren dementsprechend neugierig auf alle mitgebrachten Gegenstände. Dazu gehören übrigens auch Hüte oder Sonnenbrillen, weshalb es ratsam ist, nicht die unmittelbare Nähe zu den Tieren zu suchen.
Zeit zum Abtauchen
Nach der Wanderung entlang der Pfade des Nationalparks Cahuita ist es an der Zeit für eine kleine Abkühlung. Nur wenige Meter von den weißen Sandstränden entfernt liegen einige der schönsten Korallenriffe des Landes. Diese in sich geschlossenen Ökosysteme sind die Heimat von Seeigeln, Seegurken und Papageienfischen. Ein Tauchschein ist für dieses Erlebnis nicht erforderlich. Die Wassertiefe erlaubt es beim Schnorcheln, die Unterwasserwelt ausgiebig zu erkunden. Zur Sicherheit unserer Reisenden ist dieser Programmpunkt abhängig vom Seegang am Reisetag.
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Die Rückkehr zu den Ursprüngen
Der siebte Tag unserer Reise steht komplett im Zeichen der Bribri. Um die Liebe der Einwohner Costa Ricas zur Natur besser zu verstehen, geben die Bribri einen Einblick in ihre Lebensweise. Der indigene Volksstamm hat sich seine Wurzeln und Traditionen bewahrt und lebt bis heute im Einklang mit der Natur. Das beginnt bereits mit der Anreise, die traditionell mit dem Kanu erfolgt. In den Dörfern der Reservate suchen europäische Ohren mitunter vergeblich nach vertrauten Klängen. Der eigenen Sprache der Bribris zu lauschen, ist nur eines der Privilegien, die diesen Tagesausflug unvergesslich machen.
Die spirituelle Welt des Kakaos
Eine der Traditionen der Bribris umfasst den Anbau und die Verarbeitung von Kakaobohnen. Das Volk teilt mit seinen Besuchern die Gründe für die Verbundenheit zu diesen Traditionen. Die Bezeichnung Getränk der Götter zeigt die Kombination aus den Gaben der Natur und dem Glauben an eine höhere Macht. Deshalb gilt es bei den Bribris zudem als unhöflich, eine Tasse Kakao abzulehnen. Die Liebe zum Kakao beginnt für die Kinder des Stammes bereits als Neugeborene mit einem Bad in dem Getränk.
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Der nächste Stopp unserer Reise führt uns in das Landesinnere von Costa Rica. In der Region Sarapiqui machen wir Halt am Frog’s Heaven. Die himmlische Anlage liegt im Besitz der Familie Solis, die sich aktiv dem Schutz von Fröschen widmet. Zu diesem Zweck haben die Betreiber in jahrelanger Arbeit einen Schutzraum für Amphibien geschaffen, in dem heute auch Schlangen, Echsen und Faultiere ein Zuhause gefunden haben. Nach dem Kennenlernen dieser Amphibien und Reptilien ist es an der Zeit, im Hotel La Quinta de Sarapiqui einzuchecken.
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Die Blattschneiderameise lädt ein
An Tag 9 beginnt das große Krabbeln. Der Besuch des Blattschneiderameisen-Projekts Hormigas Town zeigt eindrucksvoll die Zusammenarbeit dieser Insektenkolonien. Wenn Sie keine Berührungsängste mit Insekten haben, können Sie die Ameisen hier aus unmittelbarer Nähe betrachten. Die Blattschneiderameise ist übrigens nur eine von 600 Arten von Ameisen, die in Costa Rica beheimatet sind.
Das Volk der Maleku hält Geschichte lebendig
Sich einem gemeinsamen Ziel zu widmen, ist auch dem indigenen Volk der Maleku nicht fremd. Bei unserem Besuch lassen Sie die Ureinwohner Costa Ricas an ihrem täglichen Leben und Traditionen teilhaben. Einblicke gewähren die Malekus unter anderem in die Herstellung von Heiltränken sowie das Kunsthandwerk des Stammes. Nach diesem Besuch geht es zurück in die Zivilisation und Sie können die modernen Annehmlichkeiten im Hotel Lomas del Volcan genießen.
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La Fortuna macht seinem Namen alle Ehre
La Fortuna oder auf Deutsch das Glück ist ein treffender Name für die nächste Etappe unserer Costa Rica Reise. Am Rande eines Vulkans gelegen, ist die Erinnerung des letzten Ausbruchs im Jahr 1968 bis heute nicht in Vergessenheit geraten. Zum Gedenken an diesem Tag im Juli besuchen wir das als Arenal 1968 bekannte Museum. In der Natur lässt sich auch nach Jahrzehnten noch der Weg der Lava rekonstruieren und die Veränderung der Landschaft mit eigenen Augen erleben.
Pilotprojekt für nachhaltige Landwirtschaft
Den Blick auf die Zukunft richten auch die Mitarbeiter der Finca Don Juan. Seit mehr als zwei Jahrzehnten dient dieser Ort als Musterbeispiel für die Umsetzung einer nachhaltigen Landwirtschaft in tropischem Klima. Der Erlebnisbauernhof betreibt den Anbau von Obst und Gemüse ebenso wie Viehzucht und den Aufbau einer eigenen Aquakultur für die Fischzucht. Als Besucher auf dem Hof sind Sie herzlich eingeladen, an der ein oder anderen Stelle tatkräftige Unterstützung zu leisten.
Naturbesuch nach Anbruch der Dämmerung
Wach bleiben lohnt sich. Unser Besuch im Danaus Ökozentrum ist als Nachtwanderung geplant. Im Schutze der Dunkelheit lassen sich nicht nur die zahlreichen Schmetterlingsarten leichter bestaunen. Auf dem Gelände ist es zudem gelungen, den Baum des Lebens erfolgreich anzusiedeln. Dieser Erfolg sichert eine zuverlässige Nahrungsquelle für Vögel ebenso wie Insekten.
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Sich vor der Natur verneigen
Unser Weg ins Landesinnere setzt sich fort mit einer Wanderung im Tenorio Nationalpark. Eingebettet in die Landschaft des Dschungels von Costa Rica liegt ein geradezu magischer Ort. Unsere Wanderroute führt Sie entlang von Wasserfällen, zu strahlend blauen Lagunen bis zur Mündung des Rio Celeste. Dieser Tag ist perfekt dazu geeignet, die Speicherkarte des Handys mit hunderten von Fotos zu füllen.
Erneuerbare Energien mal anders
Das Leben in der Nähe eines aktiven Vulkans besitzt nicht nur negative Seiten. Ein positiver Aspekt erwartet Sie bei einem Bad in den Thermalquellen des Rio Negro. Die Wärme des dortigen Wassers ist nicht einzig den tropischen Sonnenstrahlen zu verdanken. Der tief in der Erde schlummernde Vulkan gibt an dieser Stelle besonders viel Wärme an das Wasser ab. Für Reisende, die es weniger warm mögen, empfiehlt sich der Pool der Hacienda Guachipelin, in der wir an diesem Abend übernachten.
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Immer dem Dampf nach
Der zwölfte Tag der Reise startet mit einem absoluten Naturschauspiel. Im Rincon de la Vieja Nationalpark führen wir Sie zu Fumarolen. Bei diesen Orten handelt es sich um sichtbare Öffnungen der Erdkruste. Die entstandenen Zwischenräume erlauben den Austritt von Gasen in Form von Dampf. Ein weiterer Höhepunkt auf dieser Wanderung sind die Schwefelquellen. Zur eigenen Sicherheit ist es wichtig, den Abstand nicht zu vergessen.
Ein Nationalpark ist nicht genug
Der direkte Kontrast zu Dampf und Schwefel erwartet Sie im Santa Rosa Nationalpark. Die dortige Landschaft besteht zu weiten Teilen aus tropischen Trockenwäldern. Auf den Wanderwegen präsentiert sich Ihnen Costa Rica erneut von einer anderen Seite. Die Einwohner des Landes sehen diesen Nationalpark ebenfalls als historisches Denkmal an, welches an die Schlacht von Santa Rosa im Jahr 1856 erinnert.
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Die Oliv-Bastardschildkröte zieht alle Blicke auf sich
Ist auf Costa Rica von der Arribada die Rede, zeigt sich deutlich die Vorfreude auf dieses Ereignis. An durchschnittlich fünf Tagen im Jahr erreichen Tausende von Oliv-Bastardschildkröten die pazifische Küste an der Playa Ostional. Die Schildkröten legen zur Eiablage an Land teilweise einige Höhenmeter zurück. Hierfür legen die Tiere immer wieder Ruhepausen ein, weshalb der Anblick schlafender Schildkröten in diesen Tagen nicht ungewöhnlich ist.
Sollte unser Zeitplan nicht mit dem Timing der Schildkröten übereinstimmen, findet an diesem Tag alternativ ein Besuch im Schutzgebiet Camaronal statt. Der natürliche Sandstrand weist eine raue Schönheit auf, die eine ideale Kulisse für Spaziergänge bietet.
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Der Blick auf die Wellen schenkt neue Kraft
Playa Carillo präsentiert sich wie aus einem tropischen Reisekatalog. Um den Anblick von Palmen, Strand und Meer als Erinnerung fest im Gedächtnis zu verankern, steht heute ein Strandtag auf dem Programm. Ob schwimmen, schnorcheln oder einfach nur in der Sonne liegen, die malerischen Buchten und Strände halten für jeden Reisenden die passenden Aktivitäten bereit.
Für mehr Action sorgt eine Kanutour auf dem Rio Ora. Diese Alternative steht je nach Wetter oder der Verfügbarkeit vor Ort zur Auswahl.
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Reise in die Vergangenheit
Die Iglesia Nicoya gehört zu einem der ältesten Gebäude in Costa Rica. Die Geschichte der Kolonialkirche reicht bis in das 16. Jahrhundert zurück. In der Kirche finden bis heute Gottesdienste und christliche Feierlichkeiten statt. Die schlichte Gestaltung im Innenraum ist ein gelungener Gegensatz im Vergleich zur zuvor besichtigten Basilika von Cartago.
Wildkatzen eine zweite Chance geben
Unser zweiter Programmpunkt an diesem Tag ist ein Besuch der Wildkatzenstation Las Pumas. Dieser Ort ist nicht mit einem Zoo zu vergleichen. Die Auffangstation bietet verletzten Großkatzen die Möglichkeit der medizinischen Versorgung und Rehabilitation. Die Hilfe erstreckt sich ebenfalls auf weitere Tiere wie Aras, Affen oder Rehe, die durch Las Pumas eine zweite Chance auf ein Leben in Freiheit erhalten.
In Monteverde geht es hoch hinaus
Unsere Reise setzt sich fort in den Ort Monteverde. Eingerahmt von mehreren Bergketten entsteht schon während der Anreise ein neuer Eindruck Ihres Urlaubslandes. In einer Nachttour erkunden wir diesen nächsten Halt unserer Costa Rica Reise. Zum Abschluss des Tages wartet das in den tropischen Wäldern gelegene Hotel Ficus auf uns.
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Einfach einen Moment innehalten
Sich von der Schönheit der Natur überwältigt zu fühlen, gelingt an keinem Punkt unserer Reise so einfach wie im Selvatura Park von Monteverde. Pfade bestehend aus Hängebrücken bahnen sich ihren Weg durch die verschwommen zu erkennenden Nebelwälder. Die Mischung aus grünen Landschaften und dichten Nebelschwaden birgt die Gelegenheit, sich kurz vor dieser Kulisse in Ehrfurcht zu verneigen.
Ein Paradies für Faultiere
Im Faultierparadies von Natuwa ergibt sich abermals die Chance, diese Müßiggänger der Tierwelt aus der Nähe zu beobachten. Ob es sich um ein Männchen oder Weibchen handelt, ist am einfachsten mit einem Blick auf den Rücken zu erkennen. Die männlichen Vertreter tragen als Erkennungsmerkmal einen orangefarbenen Fleck auf dem Rücken. Zu finden sind Faultiere bevorzugt auf Bäumen, da sie sich im Durchschnitt nur einmal pro Woche auf den beschwerlichen Weg zum Boden machen.
Im Bat Jungle wird mit Missverständnissen aufgeräumt
Costa Rica gehört zu den Ländern, in denen Vampirfledermäuse Zuhause sind. Wie ein Besuch im Fledermauszentrum Bat Jungle zeigt, besteht deshalb kein Grund zur Besorgnis. In der Führung wird mit Vorurteilen aufgeräumt und gezeigt, warum Fledermäuse für den Erhalt der Ökosysteme in Costa Rica von unschätzbarer Bedeutung sind.
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Die Ruhe trügt
Der 17. Tag ihres Aufenthalts beginnt mit einer Bootstour auf dem Rio Tarcoles. An diesem Ort sind Mangrovenwälder entstanden, deren Wurzeln tief mit dem Wasser des Flusses verbunden sind. Dieser malerische Eindruck ist nur ein Teil der Medaille. Die Mangrovenwälder sind ebenfalls die Heimat des Spitzkrokodils. Diese Reptilien finden in Costa Rica ideale Lebensbedingungen, da außer dem Menschen keine natürlichen Feinde vorhanden sind. Dieser aufregende Tag endet mit der ersten Übernachtung im Hotel Parador.
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Dem Gesang der Wale lauschen
In der Zeit von Juli bis Oktober halten sich Buckelwale bevorzugt in der Pazifikregion vor der Küste von Costa Rica auf. Die Buckelwale sind in dieser Zeit mit der Aufzucht der neugeborenen Kälber beschäftigt. Wir nutzen diese Chance, um die majestätischen Meeresbewohner aus der Nähe zu beobachten. Die Wartezeit auf das erste Auftauchen der Wale verkürzen Delfine, die ebenfalls in der Marina Ballena anzutreffen sind. Es lohnt sich daher, das Handy oder den Fotoapparat die gesamte Zeit über griffbereit zu haben.
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Heimat bedrohter Tierarten
Im Nationalpark Manuel Antonio steht der Artenschutz an oberster Stelle. Bedrohte Arten wie Totenkopfäffchen, Tapire und der Große Ameisenbär finden hier einen intakten Schutzraum. Der nicht gestattete Eingriff in die Natur hat diesem Naturschutzgebiet paradiesische Züge verliehen. Bei einer Wanderung durch den Nationalpark zeigt sich Costa Rica von einer seiner schönsten Seiten.
Weiße Sandstände sind keine Erfindung der Reiseindustrie
Der Nationalpark befindet sich in unmittelbarer Nähe des Pazifiks. Hier erwarten Sie traumhaft schöne Strände mit weißem Sand. Die mitgenommenen Badesachen dürfen jetzt zum Einsatz kommen. Einige der kleinen Buchten entlang des Küstenstreifens bieten zudem die idealen Bedingungen zum Schnorcheln und Erkunden der farbenfrohen Unterwasserwelt.
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Foto: Ajkramer
Foto: Pisces2386
Foto: Jhibe
Foto: Leev2020
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Die Zeit im Hotel Parador erreicht ihr Ende. Anstatt eines Gefühls von Traurigkeit über die Abreise wecken wir mit einem Besuch der Ausgrabungsstätte Batambal Ihre Neugierde. Die in der Erde gefundenen Palmar Sur Steinkugeln (UNESCO-Weltkulturerbe) stellen Forscher bis heute vor Rätsel. Über das Alter sind bisher nur Mutmaßungen bekannt, sodass einige Archäologen von einem Alter von 500 Jahren ausgehen und andere die Entstehungsgeschichte mehr als tausend Jahre früher sehen.
Haben Sie nach der Besichtigung der Ausgrabungsstätte Ihre eigenen Vermutungen entwickelt, können Sie sich in der Trogon Lodge in Los Quetzales von diesem aufregenden Abstecher in die Vergangenheit erholen.
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Foto: Mylasa
Foto: Collins93
Foto: Jirousek Zoo Foto Cz
Foto: Dannybregman Gmail Com
Foto: Henk Bogaard Planet Nl
In der Heimat ihrer Majestät
Die Region Los Quetzales hat ihren Namen der gleichnamigen Vogelart zu verdanken. Das leuchtend grüne und rote Gefieder wird abgerundet durch lange Schwanzfedern, die bei jedem Flug im Wind tanzen. Während der Wanderung durch die dichten Bergeichenregenwälder gilt es als Glücksbringer, diesen König unter Vogelarten mindestens einmal mit eigenen Augen gesehen zu haben. Gelingt diese Aufgabe nicht, entschädigen andere farbenfrohe Tiere wie Kolibris oder Schmetterlinge für dieses nicht zustande gekommene Treffen.
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Foto: Eskystudio
Foto: Dmitriy Md
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Die Zeit in Costa Rica nähert sich dem Ende
An Tag 22 unserer Costa Rica Studienreise ist es Zeit für eine letzte Stippvisite in der Hauptstadt San José. Auf der Fahrt dorthin besteht ausreichend Gelegenheit, sich mit den anderen Reiseteilnehmern über die letzten Wochen auszutauschen. Die Fahrt erlaubt es ebenfalls, die Natur dieses faszinierenden Landes ein letztes Mal zu bestaunen. Mit etwas Glück entdecken Sie dabei sogar landestypische Vertreter der Vogelwelt wie Aras, Kolibris oder Tukane.
Kurzer Zwischenstopp im Hotel
Das Ziel der Fahrt führt in das Hotel El Martino. Das Resort & Spa bietet die idealen Voraussetzungen, um vor dem Rückflug eine kurze Auszeit einzulegen. Während des ca. vierstündigen Aufenthalts steht es Ihnen frei, sich auf dem Zimmer aufzuhalten oder eine der Annehmlichkeiten des Hotels zu nutzen. Darin eingeschlossen ist auch der Pool des Tageshotels. Nach diesem Stopp ist es an der Zeit für den Transport zum Flughafen San José.
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Foto: Andrey Posonskyi
Auf dem Rückflug nach Zürich oder Frankfurt am Main heißt es Abschied nehmen von Costa Rica. Ist Ihr Fernweh geweckt, finden Sie in unserem großen Angebot binnen kurzer Zeit Ihr nächstes Reiseziel.
Den Auftakt zu Ihrer Rundreise bildet der internationale Flug von Zürich oder Frankfurt nach San José. Der anschließende Transfer zum Hotel ist inklusive.
Die Reiseleitung erfolgt durch einen deutschsprachigen qualifizierten Reiseleiter. Ihr Reiseleiter begleitet Sie von der Ankunft in San José bis zum letzten Reisetag.
Unterbringung in ausgewählten Mittelklassehotels inklusive Frühstück. Komfortable Übernachtungen in den Standorten: San José, Tortuguero, Puerto Viejo, Sarapiqui, La Fortuna, Curubande, Playa Carillo, Monte Verde, Quepos und San Gerardo de Dota.
12 gemeinsame landestypische Mittag- oder Abendessen in Restaurants. Freuen Sie sich auf Gallo Pinto, Cheviche, Chifrijo u.v.m.
Jademuseum, Basilika von Cartago, Lankester Garden, Küstennationalpark Cahuita, Hormigas Town, Vulkanmuseum Arenal 1968, Nationalpark Tenorio, Iglesia Nicoya, Fledermauszentrum Bat Jungle, Batambal Ausgrabungsstätte und vieles mehr.
Eiablage der Grünen Meeresschildkröte, Bootsfahrt auf den Kanälen von Tortuguero, Einführung in den Kakaoanbau, Nachtwanderung, Bad in den Thermalquellen des Rio Negro, Schildkröten-Arribada, Kajaktour auf dem Rio Ora, Walbeobachtung und mehr.
Alle Programmpunkte, Eintritte & Ausflüge vor Ort sind inklusive. Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.
Alle Transfers und Fahrten sind inklusive. Bei einem Hotelwechsel erfolgt ein bequemer Gepäcktransfer.
Informationsmaterial vor Reisebeginn inklusive.
Mindestteilnehmerzahl: 16 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 24 Pers.
| Reise Nr. | Reisedatum | Dauer | Flug | Reisepreis | Status |
|---|---|---|---|---|---|
| 2650634 | So, 11. Okt – Di, 3. Nov 2026 | 24 T | LH | 6798 Euro | freie Plätze |
Reisedatum: So, 11. Okt – Di, 3. Nov 2026
Dauer: 24 Tage
Flug: LH
Reisepreis: 6798 Euro
Status: freie Plätze
| Einzelzimmerzuschlag | Teilnehmerzahl | Hinweis |
|---|---|---|
| auf Anfrage |
Mindestteilnehmerzahl: 16 Personen Maximalteilnehmerzahl: 24 Personen |
Änderungen vorbehalten. |
Liebe Kunden.
Wenn Sie Fragen haben oder eine Reiseberatung wünschen, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung.
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